Gardelegens Eisspringer begrüßen 2018 mit Gang in den Silbersee und Gästen

Im wahrsten Sinne: „Eis frei“

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Gemeinsam mit den Samsbadern aus Samswegen und den Saunis aus Arendsee stiegen die Gardelegener Eisspringer am Sonnabend ins kalte Nass des Silbersees, um das neue Jahr auf ihre spezielle Art zu begrüßen.

Gardelegen. „Eis frei!“, so wie ihr Schlachtruf lautet, präsentiert sich derzeit der Silbersee zwischen Gardelegen und Letzlingen.

Und mit sechs Grad Luft- und drei Grad Wassertemperatur war es den abgehärteten Gardelegener Eisspringern am Sonnabend fast zu warm, um darin baden zu gehen. Aber das neue Jahr sollte natürlich auf althergebrachte Weise begrüßt werden.

Und so begaben sie sich kurz nach 14 Uhr ins – für Normalduscher – sehr kalte Nass, ohne sich vorher groß erwärmen zu müssen. Begleitet wurden die gelbbehosten und bemützten Eisspringer dabei von einigen Samsbadern aus Samswegen in Rot und Saunis aus Arendsee in Grün, die der Einladung zum Neujahrs-Eisbaden (leider ohne Eis) wieder gern gefolgt waren.

Das galt auch für die zahlreichen Zuschauer, die – warm eingepackt – vom Ufer aus und mit wärmenden Getränken in der Hand das Spektakel verfolgten. Sie wurden zuvor von Karsten Langhoff, seit 2017 Chef der derzeit 15 Köpfe zählenden Eisspringergruppe, und Ralph Kobert aufs Herzlichste begrüßt und auch eingeladen, einfach mal mit abzutauchen. Diese Offerte wurde allerdings dankend abgelehnt. Die Zuschauer blieben lieber in der Nähe des wärmenden Feuers, über dem der Glühwein auf Temperatur gebracht wurde, genossen Tee und Kaffee sowie einen kleinen Imbiss. Das taten später auch die Eisspringer, nachdem sie sich in der mobilen Sauna, die von einem Gardelegener Unternehmer zur Verfügung gestellt wurde, wieder aufgewärmt hatten.

Von Elke Weisbach

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