B 188 bei Gardelegen ist gesperrt

Verwirrung am Umleitungs-Ende

Ein Motorradfahrer fährt an  einer Straßensperrung vorbei.
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Bei Jerchel ist die Straße in Richtung Weteritz gesperrt.
  • Stefan Schmidt
    vonStefan Schmidt
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Seit Anfang Mai müssen Autofahrer westlich von Gardelegen mehr Zeit einplanen. Denn die B 188 ist dort gesperrt.

Weteritz – Seit Anfang Mai ist die Bundesstraße 188 zwischen Gardelegen und Weteritz gesperrt, weil in Höhe Weteritz gebaut wird. Die offizielle Umleitung erfolgt nördlich der Bundesstraße über die B 71 bis Wiepke und dann weiter über Zichtau, Schwiesau, Breitenfeld, Eigenthum und Jeggau wieder zurück auf die B 188 im Bereich der Miester Ortsumgehung. Die Altmark-Zeitung fuhr diese Strecke ab und stellte fest: Es dauert 23 Minuten auf diesem 28 Kilometer langen Abschnitt. Würde man die B 188 nutzen können, wären es vom Abzweig Gardelegen / Ackendorfer Landstraße bis zur Miester Umgehung, Abfahrt Schwiesau, rund 16 Kilometer und damit zwölf Kilometer weniger. Eine nicht offizielle, aber von manchen – vor allem ortskundigen – Autofahren genutzte Route verläuft südlich der B 188. Und zwar durch das Gardelegener Stadtgebiet und anschließend die Alte Letzlinger Landstraße weiter über Kenzendorf bis kurz vor Roxförde, dort über die so genannte Kappstraße nach Potzehne und weiter nach Jerchel. Nördlich von Jerchel stoppen dann Baken die Weiterfahrt nach Weteritz. Stattdessen geht es links ab über Sachau und Solpke-Süd sowie die ICE-Brücke bis zur Auffahrt zur B 188 am westlichen Ortsrand von Solpke. Diese Alternative, die allerdings für Lastwagen kaum geeignet ist, weil die Fahrbahnen vor allem im Bereich Kenzendorf und zwischen Roxförde und Potzehne sehr eng sind, ist 26 Kilometer lang. Die Fahrtzeit beträgt rund 22 Minuten. Auf der B 188 geht es dann weitere sieben Kilometer, bis Autofahrer von Norden kommend die offizielle Umleitungsstrecke beenden und ebenfalls wieder auf die B 188 einbiegen. Soll heißen: Die Süd-Route bringt keine Zeitersparnis.

Einige Autofahrer verwirrt die Umleitung

Verwirrend ist für manche das Umleitungs-Ende, wenn Autofahrer in Richtung Osten unterwegs sind. Denn auf der B 71 müssten sie dann an der Ackendorfer Landstraße auf die Gardelegener Umgehungsstraße in Richtung Stendal / Magdeburg biegen. Dort ist aber nur der Weg auf die B 188 nach Wolfsburg durchgestrichen, so dass in den vergangenen Tagen schon so mancher orts-unkundige Fahrer – vor allem mit dem Lkw – geradeaus ins Gardelegener Stadtgebiet gefahren ist.

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