Trinkwasser- und Schmutzwasserkanäle für Kiefernweg

Verschiebung wäre „Kaffeesatzleserei“

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Sowohl die Schmutzwasser- als auch die Trinkwasserleitungen im Gardelegener Kiefernweg müssen erneuert werden. Geplant ist diese Maßnahme ab dem nächsten Frühjahr.

Gardelegen. „Das Projekt nochmal zu verschieben, wäre Kaffeesatzleserei. “ Das sagt Karsten Scholz, Technischer Leiter beim Gardelegener Wasserverband. Er meint die geplante Baumaßnahme im Kiefernweg am östlichen Stadtrand von Gardelegen.

Dort soll, so sieht es die Planung für 2019 vor, der Schmutzwasserkanal erneuert werden.

Vorgesehen war diese Sanierung bereits für dieses Jahr. Doch die Ausschreibung ergab exorbitant hohe Preise, so dass sich der Wasserverband dazu entschloss, 2018 nicht zu bauen und stattdessen so auszuschreiben, dass im Frühjahr 2019 mit dem Bau begonnen werden kann. Mit „Kaffeesatzleserei“ meint Karsten Scholz, dass unklar ist, wie sich die Preise in den nächsten Jahren entwickeln.

Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung des Schmutzwasserkanals auf einer Länge von 215 Metern. Dazu kommt auf einer Länge von 200 Metern eine neue Schmutzwasserdruckleitung. Das erfuhren die Mitglieder der Wasserverbands-Versammlung, die vor wenigen Tagen den Jahresplan für 2019 verabschiedeten. Bestandteil der Ausschreibung ist auch ein Schmutzwasserpumpwerk im Bereich der Abbiegung zum Jugendförderungszentrum (JFZ), also in Höhe des Tannenwegs. Dazu kommen sechs Hausanschlüsse für das Schmutzwasser.

Ebenfalls sechs Hausanschlüsse will der Wasserverband für die Trinkwasserleitungen verlegen, die auf einer Länge von 590 Metern neu gemacht werden müssen. Dies betrifft neben dem Kiefernweg auch den Bereich unter der Stendaler Chaussee. Auch diese Maßnahme hat die Versammlung beschlossen.

Der Planansatz für die neue Schmutzwasserleitung liegt bei 222.000 Euro. Für die Trinkwasserleitung hat der Gardelegener Wasserverband eine Summe von 181.000 Euro vorgesehen.

Von Stefan Schmidt

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