Monatlich doppelt so viel Geld

Versammlung des Gardelegener Wasserverbandes beschließt Erhöhung

Die Mitglieder der Verbandsversammlung des Gardelegener Wasserverbandes haben einstimmig die Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigung beschlossen.
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Die Mitglieder der Verbandsversammlung des Gardelegener Wasserverbandes haben einstimmig die Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigung beschlossen.

Gardelegen – Die Mitglieder der Verbandsversammlung des Gardelegener Wasserverbandes erhalten ab dem kommenden Jahr eine höhere Aufwandsentschädigung. Das hat die Versammlung vor wenigen Tagen beschlossen.

Wie Geschäftsführerin Katja Rötz erläuterte, habe man die Höhe der Aufwandsentschädigung seit dem Jahr 2010, also seit fast einem Jahrzehnt, unverändert gelassen. Aktuell liege der Geldbetrag, den die von ihren jeweiligen Stadträten gewählten Vertreter erhalten, „niedriger als der Durchschnitt“ in Sachsen-Anhalt, verglich Katja Rötz. Deshalb sei eine Anpassung der Bezüge nun gerechtfertigt.

Die neue Aufwandsentschädigungssatzung sieht vor, dass ein Mitglied der Verbandsversammlung pro Sitzung 17 Euro erhält. Bisher waren es zehn Euro. Der Vorsitzende dieser Verbandsversammlung – dies ist Kai-Michael Neubüser, der auch Stadtratsvorsitzender in Gardelegen ist – bekommt pro Sitzung, die er leitet, ebenfalls 17 statt bisher 13 Euro. Damit ist der Vorsitzende in diesem Punkt mit den übrigen Versammlungsmitgliedern ab sofort gleichgestellt. Dafür erhöht sich bei ihm aber die monatliche Aufwandsentschädigung auf 134 statt bisher 105 Euro. Die übrigen Mitglieder der Verbandsversammlung erhalten künftig eine doppelt so hohe monatliche Pauschale wie bisher, nämlich 40 statt 20 Euro. Die Anwesenden stimmten der neuen Satzung einhellig und ohne Diskussion zu.

VON STEFAN SCHMIDT

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