Unterschriften eingemottet

Am 1. Juli startete in Jävenitz die Unterschriftenaktion gegen die Gebietsreform. Mittlerweile ist das Thema eingeschlafen.

sts Jävenitz. Das Thema hat sich erledigt. Nun auch offiziell. Die Volksinitiative gegen die flächendeckende Einführung der Gebietsreform in Sachsen-Anhalt hat die noch Mitte des Jahres groß angekündigte Unterschriftenaktion gegen die Pläne des Landes, viele kleine politische Gemeinden von der Landkarte verschwinden zu lassen, aufgegeben. Dies steht nun auch offiziell auf der Internetseite der Volksinitiative, erklärte der Jävenitzer Bürgermeister Heinz Baldus.

Baldus selbst war lange Zeit einer der Vorkämpfer und auch altmärkischer Sprecher der Volksinitiative, ehe er sich aus privaten Gründen zurückzog. Diese Initiative, erläuterte Baldus, plane nun vorrangig den Einzug in den Landtag, der im März neu gewählt wird. Folglich habe man sich von einem möglichen Volksbegehren verabschiedet.

In Jävenitz selbst gab es bereits Unterschriftenlisten. Auftakt dazu war am 1. Juli, als Baldus persönlich die ersten Unterschriften einsammelte. Die Liste, so erklärte er, sei nun überflüssig. Man werde sie auch nicht mehr an die Volksinitiative schicken, wie eigentlich geplant.

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