Mehr Platz für die Brandschützer

Umkleideräume im Gardelegener Feuerwehr-Gerätehaus sind zu klein

Masken- und Nasenschutz, weil es so eng ist: Die Mitglieder des Bauausschusses schauten sich die Umkleideräume im Gardelegener Feuerwehr-Gerätehaus an.
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Masken- und Nasenschutz, weil es so eng ist: Die Mitglieder des Bauausschusses schauten sich die Umkleideräume im Gardelegener Feuerwehr-Gerätehaus an.

Gardelegen – In diesem Jahr, so berichtete Gardelegens Stadtwehrleiter Sven Rasch, sei man bisher vergleichsweise glimpflich davongekommen. 69 Einsätze hatte die Gardelegener Ortsfeuerwehr seit Jahresbeginn fahren müssen – etwas weniger als in den Jahren zuvor.

Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass die Einsatzkräfte aus Gardelegen mit Abstand am häufigsten von allen Wehren im Stadtgebiet ausrücken müssen.

Das Gardelegener Feuerwehr-Gerätehaus an der Feldstraße, in den 1990er Jahren neu gebaut, hat seit einiger Zeit ein räumliches Problem. Denn die Umkleideräume sind zu eng. Spind steht an Spind. Einige Spinde sind sogar Richtung Waschbecken ausgelagert oder stehen auf dem Flur. „Das alles ist hier sehr eng“, erklärte Sven Rasch am Montagabend, als er die Mitglieder des städtischen Bau- und Ordnungsausschusses durch das Gerätehaus führte. Dabei musste Mund- und Nasenschutz getragen werden. Denn die Abstandsregelungen sind speziell im Umkleidetrakt nicht einzuhalten.

Kommen die Aktiven zu Einsätzen ins Gerätehaus, dann betreten sie von der Rückseite aus, wo sich die Umkleideräume befinden, das Gebäude. In den Spinden lagert die Einsatzbekleidung. Für die Privatsachen, die die ehrenamtlichen Brandschützer beim Eintreffen meist tragen, ist dann aber kein Platz. Sie landen dann mitunter auf dem Fußboden.

Deshalb ist geplant, für mehrere hunderttausend Euro anzubauen. Und zwar am hinteren Teil, hinter der Fahrzeughalle. Dort soll zusätzlich Platz für die aktiven Frauen und Männer der Gardelegener Ortsfeuerwehr geschaffen werden. Dazu soll noch ein Lagerraum angebaut werden. VON STEFAN SCHMIDT

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