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Umfrage zum Sicherheitsempfinden der Bürger in Gardelegener Einheitsgemeinde

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Von: Ina Tschakyrow

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Polizisten
Wie zufrieden sind die Bürger mit der Arbeit der Polizei? Das ist eine Frage einer Umfrage. © Stefan Schmidt

Wie sicher fühlen sich die Bürger der Gardelegener Einheitsgemeinde? Das möchte die Stadt mit einer Sicherheitsbefragung herausfinden. Zehn Prozent der Einwohner erhalten deswegen einen Brief.

Gardelegen – Wie sicher fühlen sich die Bürger und Bürgerinnen in der Einheitsgemeinde Gardelegen? Wie zufrieden sind sie mit der Arbeit der Polizei und des Ordnungsamtes? Diese und weitere Fragen werden in einer Umfrage zum Sicherheitsempfinden gestellt.

Die Umfrage erhalten als Stichprobe zehn Prozent der Bürger, die in der Einheitsgemeinde wohnen, per Post Ende dieser Woche. Das sind 2248 Briefe, informiert Andreas Hensel, Dezernatsleiter für Innere Verwaltung, Bürger- und Rechtsangelegenheiten, auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Die Sicherheitsbefragung umfasst zwölf Seiten mit 31 Fragen. „Das sind einfache Kreuzfragen“, erklärt Andreas Hensel. Das bedeutet, dass beispielsweise die Frage „Fühlen Sie sich an öffentlichen Plätzen sicher?“ wie dem Gardelegener Wall, mit „Trifft zu“ bis „Trifft nicht zu“ zu beantworten ist. Bei der Umfrage geht es nicht nur um die Sicherheit in der Stadt, sondern auch in den Ortsteilen.

Der Dezernatsleiter hofft, dass viele Bürger und Bürgerinnen an der Umfrage teilnehmen. Die Einwohner haben zwei bis drei Wochen für die Beantwortung Zeit. In den Briefen sind Umschläge für die Rückantwort enthalten. Die ungeöffneten Briefe bekommen Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal zur Auswertung.

Die Sicherheitsbefragung ist eine Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Hansestadt Gardelegen sowie dem Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel mit dem Revierkommissariat Gardelegen. Andreas Hensel erklärt, dass es die Sicherheitsbefragung für die Hansestadt Stendal gab. Daraufhin hat sich Tina Beck von der Polizei an die Hansestadt Gardelegen gewandt und erzählt, dass „das auch etwas für Gardelegen wäre“, erinnert sich der Dezernatsleiter. Mit der Hochschule wurde besprochen, wie die Befragung für Gardelegen inhaltlich gestaltet werden könnte. Die Umfrage wurde für die Einheitsgemeinde angepasst, erzählt Andreas Hensel.

Den Abschlussbericht zur Auswertung der Umfrage erhält die Hansestadt Gardelegen nächstes Jahr. Die Ergebnisse der Umfrage sollen entsprechend umgesetzt werden, wenn es beispielsweise irgendwo ein geringes Sicherheitsempfinden gibt. Andreas Hensel sagt, dass an unsicheren Orten die Polizeipräsenz erhöht werden kann. Präventionsmaßnahmen könnten umgesetzt werden, so der Dezernatsleiter weiter.

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