In den Ferien geht es los

Umfangreiche Baumaßnahmen an Gardelegener Schulen

+
Im Geschwister-Scholl-Gymnasium wird in 27 Räumen der Bodenbelag und an der Ostseite der Sonnenschutz erneuert.

Gardelegen – Bald beginnen die Sommerferien. Damit starten auch Bauarbeiten am Geschwister-Scholl-Gymnasium und an der Karl-Marx-Schule in Gardelegen. Der Altmarkkreis Salzwedel investiert dafür rund 435 000 Euro.

Das wurde in der letzten Sitzung des Kreisausschusses beschlossen.

Im Geschwister-Scholl-Gymnasium wird der Bodenbelag in 27 allgemeinen Unterrichtsräumen im Stammklassentrakt erneuert, informiert Kreis-Pressesprecherin Birgit Eurich. Das entspricht einer Fläche von 1800 Quadratmetern. Verlegt wird ein Kautschukbelag, der Altbelag ist verschlissen. Damit sind dann alle Bodenbeläge in den Unterrichtsräumen im Stammklassentrakt erneuert. Ausgetauscht wird zudem der Sonnenschutz an der Ostseite des Schulgebäudes, weil die Altanlagen nicht mehr reparierbar sind.

Die Kosten für die Baumaßnahmen am Gardelegener Gymnasium belaufen sich insgesamt auf rund 183 000 Euro. Die Arbeiten an der Karl-Marx-Schule kosten insgesamt rund 251 000 Euro. Von dem Geld wird der Sportplatz erneuert. Die Anlage besteht aus drei Sportfeldern, die mit Tartan befestigt sind. Der Kunststoffbelag wird in der gesamten Anlage ausgetauscht. Das betrifft das Kleinspielfeld einschließlich der Markierungslinien und zwei Basketball-Zielbrettern mit Körben, sechs Bahnen der Kurzstreckenlaufbahn und die Weitsprung-Anlauffläche einschließlich der vier Absprungbalken.

Die Bolztore werden nicht erneuert, diese werden nur gesichert und anschließend wieder aufgebaut. Zudem wird der 25 Jahre alte Sportplatz um eine Kugelstoßanlage ergänzt. Die besteht aus der Aufstellfläche mit Betonsteinpflasterung und dem Wurfsektor. Dort können die Kugeln von den Schülern dann bis zu zwölf Meter gestoßen werden. Alle Anlagen werden mit neuen Betonborden und einer Mähkante eingefasst.

„Die Ausführungen der Maßnahmen sind nicht nur notwendig, sie werden auch auf Wunsch und in Absprache mit den Schulen umgesetzt“, erklärt Birgit Eurich auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

VON INA TSCHAKYROW

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare