Eine Aufgabenüberwachungsliste soll Abhilfe schaffen

Übersicht aller Ortschaftsanfragen

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Die Anfrage der Estedter Ortsräte, ob auf dem Friedhof wieder ein Abfallcontainer stehen wird, wurde seitens der Verwaltung in der Aufgabenüberwachungsliste verneint.

Estedt. Während der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Estedt berichtete Ortsbürgermeister Volker Schmidt über die aktuellen Entwicklungen in der Ortschaft.

Zur mündlichen Berichterstattung holte er eine sogenannte Aufgabenüberwachungsliste hervor, die ihm die Stadtverwaltung einige Tage zuvor zugesandt hatte. Bei der Aufgabenüberwachungsliste handelt es sich um eine tabellarische Übersicht aller Anfragen, die die jeweiligen Ortschaftsräte an die Stadtverwaltung gestellt haben.

Auf der Liste abgebildet ist die Ortschaft, das Datum, wann die Anfrage gestellt wurde, die gestellte Anfrage, die Rückmeldung der Stadt auf die gestellte Anfrage sowie das Büro, das sich um die Bearbeitung der Anfrage gekümmert hat. Vor jeder Ortschaftsratssitzung – die Ortsräte können sich auch im Voraus über den Sachstand ihrer Ortschaft bei der Verwaltung informieren – wird die Liste an den jeweiligen Ortsbürgermeister ausgehändigt. Jede Ortschaft bekommt auch nur ihre Liste zugestellt.

Seit rund neun Monaten wird mit dieser Aufgabenüberwachungsliste gearbeitet. Die Idee, diese Liste einzuführen, hatte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig. „Ich halte es für sehr wichtig, dass die Ortschaftsräte über den aktuellen Sachstand in ihrer Ortschaft informiert sind“, sagt Mandy Zepig auf Anfrage der AZ. Außerdem hätte sie es auch als ärgerlich empfunden, wenn sie als Ortschaftsrat dauernd im Rathaus hätte anrufen müssen, um eine Rückmeldung zu bekommen. Damit sei das nicht mehr notwendig.

Verwaltungsmitarbeiterin Roswitha Kausche – sie ist auch für die Ortschaftsräte zuständig – nimmt die Anfragen entgegen und leitet sie an die Abteilungen weiter. „Sie kümmert sich, dass die Anfragen auch abgearbeitet werden“, so Zepig. Die Einführung der Aufgabenüberwachungsliste, auch wenn die Benennung darauf hindeutet, solle nicht als Kontrolle verstanden werden, sondern lediglich als Erinnerungsstütze dienen, damit Aufgaben nicht untergehen, so Zepig. Schließlich sollen die Ortsbürgermeister nicht denken, dass ihre Anfragen nicht bearbeitet werden.

Von Marilena Berlan

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