Derzeit muss Beton abbinden / Kontrollen durch Ordnungsamtsmitarbeiter

Trotz Absperrung auf Skate-Anlage

Ein Bauzaun steht um die Skate-Anlage, wo derzeit der Beton abbindet. Trotz der Absperrung wurden auf der Anlage schon Bürger gesehen. Foto: tschakyrow
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Ein Bauzaun steht um die Skate-Anlage, wo derzeit der Beton abbindet. Trotz der Absperrung wurden auf der Anlage schon Bürger gesehen.

Gardelegen – „Ich bin erschüttert, dass die Skate-Anlage schon genutzt wird“, sagte Gudrun Gerecke während der Sitzung des Hauptausschusses, „obwohl noch ein Bauzaun steht und die Anlage noch nicht freigegeben wurde“.

Sie habe auf der Skate-Anlage Fahrradfahrer gesehen. Dort finden derzeit keine Bauarbeiten statt, weil der Beton abbinden muss, erklärte Gardelegens Bauamtsleiter Ottmar Wiesel am Dienstag im Letzlinger Kulturhaus.

„Wenn die Skate-Anlage jetzt schon genutzt wird, kann schon Schaden entstehen“, merkte Thorsten Bombach an. Wenn auf der Skateanlage etwas beschädigt werde, koste das Geld „und wer kommt dann für den Schaden auf?“, wollte der Zichtauer wissen. Die Stadt komme für die Schäden auf, erklärte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher.

Thorsten Bombach fragte nach, ob dort alles Notwendige getan werde. „Wir tun alles Notwendige“, versicherte Mandy Schumacher deutlich. Um die Skate-Anlage stehe ein Bauzaun, der fest verschraubt ist, so Ottmar Wiesel. Die Baustelle sei damit so installiert, wie es üblicherweise gemacht wird. Es ist also eigentlich eindeutig, dass die Skate-Anlage noch nicht betreten werden darf.

Um das zu überprüfen, wurde sogar eine Videoüberwachung im Hauptausschuss vorgeschlagen. Mandy Schumacher informierte, dass eine Videoüberwachung der Skate-Anlage nicht zulässig sei. Das sei nur an besonderen Brennpunkten mit entsprechender Gefährdung möglich. Sie schlug vor, dass, wenn dort nochmals Bürger gesehen werden, das Ordnungsamt informiert werde. Es soll zudem überprüft werden, ob der Bauzaun komplett verschlossen ist.

Bald wird die Skate-Anlage offiziell eröffnet. Ist der Beton abgebunden, werden noch Pflasterarbeiten erledigt, teilte Ottmar Wiesel mit. VON INA TSCHAKYROW

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