Gut besuchtes Weihnachtsbaumverbrennen der Letzlinger Sangesbrüder

Tannengrün in Flammen

+
Jasper Hötling war mit Opa Manfred zum Feuer gekommen und half René Weis dabei, daneben liegende Äste in die Flammen zu werfen.

Letzlingen. Als Raumschmuck hatten sie schon länger ausgedient – die Weihnachtsbäume in Letzlingen. Am Sonnabend kamen 218 von ihnen aber noch einmal zu neuen Ehren.

Sie gingen beim traditionellen Weihnachtsbaumverbrennen des Männergesangsvereines 1876 Letzlingen, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut, in Flammen auf und sorgten für wohlige Wärme bei den frostigen Temperaturen.

Zweimal ging es mit dem Pferdewagen, vor das Frank Grabau Hanni und Nanni gespannt hatte, durchs Dorf. Dann waren alle 218 ausrangierten und bereitgestellten Weihnachtsbäume eingesammelt.

Eingesammelt wurden sie mit dem Pferdegespann. Frank Grabau hatte Hanni und Nanni angespannt, die von seiner Tochter Diana gelenkt wurden. Er selbst verstaute die Tannenbäume mit seinen Helfern Uwe Bartel, Ronny Bartsch und Lukas Diwok auf dem Wagen. War dieser gefüllt, ging es zum Gelände am Heinrich-Heine-Weg, wo die Sangesbrüder schon zwei kleine Buden sowie Tische und Bänke aufgebaut hatten, denn für das leibliche Wohl war mit allerlei Leckereien gesorgt. Dieter Rückert bot Spanferkel an. Dazu gab es auch Bock- und Grillwürste. Wer Lust auf Süßes hatte, wurde bei den Frauen der Sangesbrüder fündig, die neben Pfannkuchen auch diverse Getränke bereit hielten. Als die Flammen loderten, begrüßte der Gesangsverein seine Gäste mit dem umgedichteten Lied „O Tannenbaum“ und lud anschließend auch noch zum Weihnachtsbaumweitwurf-Wettbewerb ein. Mit der Traditionsveranstaltung starteten die Sangersbrüder in ein besonderes Jahr. Denn sie feiern am 21. Mai mit einem Sängerfest ihr 140-jähriges Bestehen. 16 Chöre haben dazu ihr Kommen bereits zugesagt, freute sich Andreas Bartsch. Zuvor bitten sie am 5. März auch noch zum Sängerball.

Von Elke Weisbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare