Antrag im Gardelegener Stadtrat: Kreuzung im Gewerbegebiet entschärfen

Gardelegen: Stopp-Schild als Unfall-Verhinderer?

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Die Kreuzung Holzweg / An den Burgstücken im Gardelegener Gewerbegebiet ist ein Unfallschwerpunkt. Stoppschilder könnten die Gefahrenquelle entschärfen.

Gardelegen – Sie ist eine der unfallträchtigsten Kreuzungen im gesamten Gardelegener Stadtgebiet.

Im Gardelegener Gewerbegebiet kracht es auf dem Holzweg, der im Norden der Stadt die Straße „An den Burgstücken“ kreuzt, regelmäßig – erst wieder vor wenigen Tagen (wir berichteten). Die Ursahe ist oft, dass Autofahrer, die auf dem Holzweg in Richtung oder aus Richtung Hagebaumarkt unterwegs sind, das „Vorfahrt achten“-Schild mitten im Gewerbegebiet übersehen und querenden Autofahrern die Vorfahrt nehmen. Ulrich Scheffler, Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion und als Unrternehmer mit seinem Betrieb nur wenige Meter von dieser Kreuzung entfernt beheimatet, sprach dieses Problem am Montagabend während der jüngsten Stadtratssitzung an. Er stellte den Antrag, dort statt der „Vorfahrt achten“-Schilder Stoppschilder aufzustellen, weil dies die Unfallgefahr mindern würden. “ Dort kracht es pro Jahr drei- bis fünfmal“, argumentierte Scheffler. Wenn es Unfälle gebe, dann dort oft mit hohem Schaden oder gar Verletzten.

Das städtische Ordnungsamt soll nun prüfen, ob es dort – es handelt sich in beiden Fällen um kommunale Verbindungen – sinnvoll ist, Stoppschilder aufzustellen.

VON STEFAN SCHMIDT

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