Vier Tonnen schwerer Findling am „Deutschen Eck“ bei Breiteiche im Drömling enthüllt

Steinerner Koloss als Attraktion in Breiteiche

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Otto Grothe vom Vorstand des Fremdenverkehrsvereins Mieste freute sich über die vielen Gäste, die zum „Deutschen Eck“ gekommen waren.

Breiteiche. Die Idee entstand vor zwei Jahren. Und zwar durch Harald Reich, der in der Kolonie Krügerhorst wohnt.

„Ich habe mich immer geärgert und gedacht: Irgendetwas fehlt hier“, sagte er am frühen Freitagabend, als am „Deutschen Eck“ südlich von Mieste ein Findling enthüllt wurde – durch ihn selbst. Denn „er hatte die Idee, dann darf er auch zur Tat schreiten“, erklärte Otto Grothe vom Vorstand des Fremdenverkehrsvereins Mieste und forderte Harald Reich auf, Hand anzulegen.

Harald Reich aus Krügerhorst hatte die Idee zum Findling – und durfte ihn enthüllen.

Das „Deutsche Eck“ ist der südwestlichste Außenposten im Gardelegener Stadtgebiet. Mitten im Drömling fließt dort der Friedrichskanal in die Ohre. An diesem Zusammenfluss stehen bereits mehrere Sitzgruppen, gibt es eine Holzbrücke sowie Wege entlang der Ohre. Und seit diesem Wochenende eben auch einen vier Tonnen schweren Findling, der vom Gelände der Getreidewirtschaft aus Gardelegen stammt. Die Steinmetzarbeiten übernahm Wolfgang Hartung aus Dannefeld. Und seit dem 2. Dezember befindet sich der steinerne Koloss am „Deutschen Eck“. Nun, ein knappes halbes Jahr später, wurde er enthüllt. Dies geschah im Beisein mehrerer Ortsbürgermeister und auch in Anwesenheit von Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig, die erstmals den Weg zum „Deutschen Eck“ fand.

Nicht nur Otto Grothe hat die Hoffnung, dass dieses ebenso abgelegene wie idyllische Plätzchen mitten im Drömling viele Besucher, vor allem Radfahrer, zum Verweilen anlockt. „Das hier ist ein idealer Platz, um mal Pause vom Alltag zu machen“, erklärte das Fremdenverkehrsvereins-Vorstandsmitglied.

Von Stefan Schmidt

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