Mehr Geld für die Gaukler

Städtischer Zuschuss für das Gardelegener Hansefest soll sich erhöhen

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Der Mittelaltermarkt beim Gardelegener Hansefest ist für den Veranstalter bisher ein Zuschussgeschäft. Deshalb will die Stadt ihren finanziellen Anteil erhöhen.

Gardelegen – Er ist seit zwei Jahren so etwas wie das heimliche Zentrum des Gardelegener Hansefestes: Der Mittelaltermarkt.

Anders als in den Jahren zuvor unterhalten die Gaukler und Händler seit 2018 die Besucher nicht mehr auf dem Rathausplatz, sondern etwas abseits auf dem Rudolf-Harbig-Sportplatz an der Schillerstraße.

Dieses Areal verzeichnete in den vergangenen beiden Jahren einen erheblichem Besucherzustrom. Zumal das Gelände quasi eine eigene kleine Festmeile darstellt und die Qualität des Mittelaltermarktes seit dem Wechsel der Veranstaltungsagentur – seit 2018 richtet die CL Service Agentur Rostock das Hansefest aus – spürbar angestiegen ist.

Doch für Christian Lübeck, den Chef der Agentur, ist der Mittelaltermarkt ein Zuschussgeschäft. Das steht in einer Beschlussvorlage, die die Stadträte vorliegen haben und über die in der vergangenen Woche in den Fachausschüssen diskutiert wurde. Der Veranstalter müsse die Trödler und Artisten „einkaufen“, habe aber keine Einnahmen über Standgebühren.

Um „die hohe Qualität des Festes“, die der Mittelaltermarkt „widerspiegelt“, auch für die nächsten Jahre abzusichern, sollen weitere 5000 Euro aus der Stadtkasse ins Hansefest fließen. Und zwar für drei Jahre, mit Verlängerungsoption. Dies haben die bisherigen Fachausschüsse so empfohlen, dies soll der Stadtrat bei seiner Sitzung am Montag, 2. Dezember, ab 19 Uhr im Rathaussaal beschließen. Die jährliche städtische Unterstützung für das Hansefest würde sich damit auf 25 000 Euro erhöhen.

VON STEFAN SCHMIDT

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