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Stadtmitarbeiter rücken für Gardelegener Feuerwehr mit aus

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Von: Ina Tschakyrow

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Feuerwehr
Wird die Gardelegener Feuerwehr alarmiert, rücken tagsüber auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie des Grünbereichs mit aus. © Stefan Schmidt

Sie sind bereits in Ortsfeuerwehren und rücken zusätzlich bei Einsätzen der Gardelegener Feuerwehr mit aus: Sechs Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Grünbereichs unterstützen die Feuerwehrmitglieder tagsüber.

Gardelegen – Ist tagsüber in Gardelegen die Sirene zu hören und werden zeitgleich über die Pieper die Feuerwehrmitglieder zu einem Einsatz alarmiert, sind auch einige Mitarbeiter der Stadt Gardelegen zum Feuerwehrgerätehaus unterwegs.

Seit dem vergangenen Jahr rücken sechs Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie des Grünbereiches zu Alarmierungen mit aus. Damit soll die Tageseinsatzbereitschaft der Gardelegener Feuerwehr erhöht werden, erklärt auf Nachfrage der Altmark-Zeitung Sven Rasch. Denn die Alarmierungen tagsüber, so der Stadtwehrleiter weiter, haben sich „rapide erhöht“. Darunter sind Tragehilfen, aber auch Verkehrsunfälle. Deswegen sei es auch eine „Notwendigkeit geworden“, erklärt Sven Rasch weiter, dass diese Möglichkeit für die Feuerwehr bzw. die Stadtmitarbeiter geschaffen wurde.

Die sechs Stadtmitarbeiter sind bereits in anderen Freiwilligen Feuerwehren aktiv, teilweise in der Gardelegener Einheitsgemeinde, teilweise außerhalb. Einige von ihnen sich auch Ortswehrleiter. Während ihrer Arbeitszeit rücken sie mit aus, wenn die Gardelegener Feuerwehr alarmiert wird.

„Das läuft gut“, sagt Bürgermeisterin Mandy Schumacher, „das wird gut angenommen“, ergänzt sie. Bisher habe es keine Schwierigkeiten gegeben, so die Bürgermeisterin weiter. Die Aktiven werden bei Einsätzen während der Arbeitszeit von den Arbeitgebern freigestellt. „Das ist für uns als Arbeitgeber eine Selbstverständlichkeit“, sagt Mandy Schumacher, „wir machen das gerne“, und es sei auch wichtig, dass sich Bürger in der Feuerwehr engagieren. Für die Gardelegener Ortsfeuerwehr sei es auch eine Erleichterung, wenn diese bei Einsätzen unterstützt wird, so die Bürgermeisterin weiter.

Einmal im Monat findet für die sechs Stadtmitarbeiter ein Ausbildungsdienst statt. Sie sind dann von der Arbeit freigestellt. Im Gardelegener Feuerwehrgerätehaus lernen sie unter anderem die Gerätschaften kennen, die sich von denen in kleineren Ortsfeuerwehren unterscheiden. Darüber hinaus nehmen die Feuerwehrmitglieder auch an den regulären Ausbildungsdiensten ihrer Ortsfeuerwehr teil. Wie Sven Rasch informiert, muss jedes Feuerwehrmitglied im Jahr mindestens 40 Dienststunden absolvieren.

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