Überdimensionaler Bilderrahmen des Gardelegener Rotary-Clubs ist verankert

Stadtgraben als Hintergrund

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Frank Tolle (rechts) und Dietmar Schmidt verankerten am gestrigen Vormittag den Bilderrahmen mit der Silhouette der Gardelegener Altstadt unweit des Stadtgrabens.

Gardelegen. Was lange währt, wird endlich gut. Kürzlich haben Mitarbeiter einer Gardelegener Metallbaufirma den überdimensionalen Bilderrahmen, gespendet vom Gardelegener Rotary-Club, auf einer Freifläche zwischen dem Salzwedeler Tor und dem Stadtgraben auf dem Wall in Gardelegen endgültig montiert.

Der überdimensionale Bilderrahmen soll vor allem als Fotomotiv dienen. Ob Hochzeitspaare, Geburtstagsfeiern oder einfach nur private Motive: Mit dem idyllischen Stadtgraben im Hintergrund war die Stahlkonstruktion schon kurz nach ihrer symbolischen Aufstellung im Juni – an jenem Tag feierte der Gardelegener Rotary-Club sein 25-jähriges Bestehen – ein Anziehungspunkt und dazu ein optischer Blickfang.

Nachdem erst ein paar Stahlträger den Koloss hielten, wurde vor zwei Wochen das Fundament gelegt. Derweil lagerte der Rahmen seit dem Sommer bei einer Firma in Gardelegen und wurde gestern auf das Fundament montiert. Voraussetzung dafür war die endgültige schriftliche Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde, angesiedelt beim Altmarkkreis Salzwedel, die nach eingehender Prüfung jüngst bei den Rotariern eintraf.

Die Idee zu diesem Rahmen hatte der amtierende Rotary-Präsident Heinz Baldus aus Jävenitz. Er hatte am Ende einer privaten Jakobsweg-Pilgertour an der spanischen Atlantikküste einen solchen Rahmen entdeckt und übertrug diese Idee nun auf Gardelegen – ohne Atlantikwellen, dafür mit Stadtgraben-Enten.

Die Silhouette Gardelegens innerhalb der massiven Stahlkonstruktion zieren vor allem die drei prägnanten Türme der Gardelegener Altstadt: Nikolaikirche, Rathausturm und Marienkirche.

Von Stefan Schmidt

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