1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Gardelegen

Spitzengeschwindigkeit: 340 km/h

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Einer der Höhepunkte des Tages war die Adlerschau auf der Rasenfläche vor der Letzlinger Schlosskirche.

Letzlingen - Von Stefan Schmidt. Zum ersten Mal in dieser Form gab es am Sonnabend ein Jagdhornbläsertreffen auf dem Gelände vor dem Letzlinger Jagdschloss. Etwa 500 Besucher waren begeistert.

Es war ein beeindruckendes Bild, als zahlreiche Jagdhornbläser zum Auftakt der Veranstaltung am Sonnabend auf der Bühne zwischen dem Letzlinger Jagdschloss und der Schlosskirche Signale bliesen. Im Laufe des Tages durfte jede der zwölf Formationen mal auf die Bühne, um dem Publikum – im Laufe des Tages kam etwa 500 Besucher auf die Festwiese – ihr Können zu präsentieren. Für viele Jagdhornbläser war dieses Treffen in Letzlingen ein willkommener Anlass, eine Woche vor der Landesmeisterschaft in Thale nochmals zu proben. Die Jagdhornbläser-Formationen kamen aus Letzlingen, Gardelegen, Wernigerode, Schwiesau, Celle, Haldensleben, Halberstadt, Kuhfelde und Kroppenstedt

Doch es gab beim Jagdhornbläsertreffen nicht nur Jagdhörner. Dr. Karl-Ulrich Kleemann, der Vorsitzende des Letzlinger Heimatvereins, trat als Hofmarschall in preußischer Kluft in Erscheinung und warb für die alljährlich im November nachgestellte Kaiserjagd. Der Letzlinger Männergesangverein unterhielt das Publikum ebenso wie Peitschenknaller aus dem Vorharz. Und die Letzlinger Lollipops tanzten zu Musik von Michael Jackson sowie dem Sieger des Eurovision Song Contest von 2009, dem Norweger Alexander Rybak. Zahlreiche Stände luden darüber hinaus zum Verweilen ein, eine Autoschau gab es ebenso wie Schwein am Spieß und Bogenschießen.

Höhepunkt am Nachmittag war die Falknerschau von Wolfgang Mursa von der Burg Regenstein bei Blankenburg. Er ließ seinen Wanderfalken fliegen, der bis zu 340 km/h („Da kommt selbst Schumi nicht mit“) schnell werden kann. Im Sturzflug rauschte das Tier nur Zentimeter über den Köpfen der beeindruckten Besucher hinweg, ehe der Falke als Belohnung ein Leckerli zum Verzehr bekam. Danach duften Mutige das Tier mal auf die Hand nehmen.

Auch interessant

Kommentare