Mit besonderer Andacht startet Jeseritzer Weihnachtsmarkt der Kinder- und Jugendwehr

Sirenengeheul im Gotteshaus

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Diana Tendler (links), Jonas Schulze und Stina Herms boten tolle Geschenk-Ideen an. 

lam Jeseritz. Das Wetter hätte am vierten Adventssonntag etwas besser sein können. Aber die Jeseritzer sind hart im Nehmen.

Die grauen Wolken am Himmel hielten sie nicht vom Besuch des kleinen Weihnachtsmarktes ab, zu dem die Kinder- und Jugendfeuerwehr auf den Hof des Gerätehauses eingeladen hatte.

Dieser war festlich geschmückt. Bänke und Tische luden zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl war mit Süßem und Herzhaftem sowie heißen Getränken gesorgt.

Thorben Olms (von links), Florentine Schneemann und Jason Hartmann vergnügten sich auf dem kleinen Karussell.

In den vergangenen Wochen haben zudem der Feuerwehrnachwuchs und engagierte Muttis zudem eifrig gebastelt und Plätzchen gebacken, so dass ein buntes Sortiment an weihnachtlichen Geschenken den interessierten Besuchern angeboten werden konnte. Für die Jüngsten stand zudem ein Mini-Karussell bereit. Außerdem hatte sich der Weihnachtsmann angekündigt, der doch tatsächlich mit einer Kutsche auf den Hof rollte und Geschenke verteilte.

Lars Köneke (l.), Lukas Hüls und Thomas Daries (nicht auf dem Bild) waren die Grillverantwortlichen.

Bevor der Weihnachtsmarkt allerdings eine Pforten öffnete, hatte es in der Kirche eine kleine Andacht gegeben, die ebenfalls von den Nachwuchsbrandschützern gestaltet wurde. Sie hatten ein Stück über einen besonderen Heiligabend eingeübt. Es gab nämlich einen Einsatz für die Feuerwehr. Oma Hilde (Emily Hüls), die gegenüber der Kirche wohnt, hatte nämlich ihre Brille verlegt und sah plötzlich einen roten Schein im Kirchturm. Es brennt, war ihr erster Gedanke. Schnell alarmierte sie mit ihrem Seniorentelefon die Leitstelle, die die Feuerwehr per Sirene zum Einsatz rief. Schnell war sie zum Einsatz angetreten und Einsatzleiterin Diana Tendler schickte den Melder Lukas Hüls los, um die Lage zu erkunden. Zum Glück konnte er im Kirchturm keine Flammen entdecken, sondern nur den leuchtenden Stern von Bethlehem. Ihren Irrtum hatte mittlerweile auch Oma Hilde bemerkt, die ihre Brille im Kühlschrank gefunden hatte. Und so konnten die Jeseritzer doch beruhigt Weihnachten feiern.

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