Spiel, Spaß und Auseinandersetzung mit dem Glauben: 106 Konfirmanden aus dem Kirchenkreis Salzwedel nahmen an Freizeit teil

Sirenen in Arendsee: „Alarm für Konficamp 13“

Ein Team aus zehn hauptamtlichen und dutzenden ehrenamtlichen Helfern trug auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen des Konfi-Camps bei. Fotos (2): privat

Altmarkkreis / Arendsee. Mit lautem Sirenengeheul startete das siebte große Konficamp des Kirchenkreises Salzwedel im Kinder- und Jugenderholungszentrum (KIEZ) in Arendsee und sorgte für manche irritierte und besorgte Gesichter.

Doch der ungewöhnliche Auftakt war dem Motto der Freizeit geschuldet: „Alarm für Konficamp 13“. Drei aufregende Tage mit lustigen Wettspielen, lehrreichen Workshops, einem tollen Diskoabend sowie spannungsgeladenen Gesprächsrunden wartete auch dieses Mal auf die fast 200 Teilnehmer, davon 106 Konfirmanden.

Damit stieg die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den vergangenen Jahren weiter an, stellten die Organisatoren des Konficamps erfreut fest. Ein Grund für die Beliebtheit sei sicherlich, dass auch die Jugendlichen in ihren Heimatorten für das Konfi-Camp ordentlich die Werbetrommel rühren: „Wenn es gut ist, spricht es sich schnell herum“, sagte Kreisjugendreferent Volker Holtmeier. Und nach der Rückkehr aus Arendsee sei auch in dem sozialen Netzwerk Facebook bereits kurz darauf ein überwiegend positives Feedback zu lesen gewesen.

Nachdem das Konficamp in den vergangenen drei Jahren fast ausschließlich bei Regenwetter stattfand, gab es diesmal strahlenden Sonnenschein satt. Kein Wunder also, dass am Sonnabend fast alle dabei waren, als es zum Baden in den Arendsee ging.

Auch ansonsten waren die drei Tage mit Programm gut gefüllt. Mit eine der schönsten Attraktionen war das „Wetten dass...?“-Spiel am Freitag im großen Saal.

Ein echter Hingucker war der Auftritt der Schüler-Band „inCase“ am Sonnabend, die nicht nur durch ihre tollen Stimmen begeisterten. Doch auch die Konficamp-Band um den Gemeindepädagogen John Dehler von der Jugendkirche Salzwedel sorgte für Stimmung.

In der freien Zeit konnten die Jugendlichen beispielsweise durch die Stadt Arendsee bummeln, Sport treiben oder einfach in ihren Hütten ausruhen und mit anderen plaudern.

Aber nicht nur die erlebnisreichen Freizeitangebote machten den Teilnehmern Spaß. „Ich war beeindruckt, wie sich zum Beispiel Sophie aus dem Konfirat mit dem Thema Glauben auseinandersetzte“, stellte Holtmeier fest. Sie hatte während des Jugendgottesdienstes gesagt: „Eine eigene Meinung haben – dass sollten wir auch zu Gott. Lasst Euch nicht davon abbringen, das zu tun, das auszusprechen, was ihr denkt, fühlt und vor allem glaubt.“

Am Abschlusstag nahmen die Konfirmanden vormittags an 16 verschiedenen Workshops teil. Sie spielten Improvisationstheater, tanzten zu moderner Popmusik, gestalteten T-Shirts, genossen Crêpes und Waffeln, entspannten sich, nahmen an einer Erlebnistour oder am Radio SAW Familien-Radwander-Tag teil.

Nach dem Mittagessen hieß es für alle Abschied nehmen. Für einige der Teilnehmer steht jetzt aber schon fest, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

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