Gardelegens Feuerwehr absolviert rund 44 Prozent aller Einsätze im Stadtgebiet

Sirene heult fast jeden Tag

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Den Löwenanteil aller Einsätze im Stadtgebiet musste die Gardelegener Feuerwehr absolvieren, nämlich rund 44 Prozent.

Gardelegen. Fast an jedem Tag heult irgendwo im Gardelegener Stadtgebiet die Sirene und werden Einsatzkräfte zu Bränden, Unfällen oder anderen Hilfeleistungen gerufen.

Das geht aus der Jahresstatistik für 2014 hervor, die Gardelegens Stadtwehrleiter Sven Rasch am Dienstagabend vorlegte. Demnach gab es an den 365 Tagen im vergangenen Jahr genau 283 Einsätze, davon 166 Brände. Im Gardelegener Feuerwehr-Gerätehaus trafen sich die Wehrleiter aus dem gesamten Stadtgebiet zu ihrer ersten Dienstberatung im neuen Jahr. Und Sven Rasch erläuterte die Einsatzzahlen aller Wehren.

Dabei habe sich die Einrichtung so genannter „Allianzen“ bewährt, bilanzierte er. Soll heißen: Vor allem tagsüber werden mitunter mehrere Feuerwehren gleichzeitig alarmiert, um genügend Personal für Einsätze zusammenzubekommen. Denn tagsüber sind viele aktive Feuerwehrleute berufstätig, und das oft weit weg vom eigenen Gerätehaus.

Die meisten Einsätze verzeichnete die Gardelegener Feuerwehr (siehe Info-Kasten). Wobei Sven Rasch zwischen Vollalarmierung – also dem Einsatz aller aktiven Feuerwehrleute – und dem Ruf per Pieper unterscheidet, der je nach Einsatz- und Gefahrenlage nur einen Teil der Feuerwehrleute ins Gerätehaus beordert.

Auch für den Feuerwehr-Nachwuchs bei den Wehren im Stadtgebiet ist gesorgt. Es gibt derzeit 15 Jugendwehren mit insgesamt 141 Mitgliedern, 88 davon sind männlich. Aufsteigend ist die Tendenz bei den Kinderfeuerwehren. Derzeit git es sechs Gruppen – im gesamten Altmarkkreis Salzwedel sind es deren 14. Die Gardelegener Kinderwehren haben 90 Mitglieder.

Von Stefan Schmidt

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