Kugelschreiber-Spendenaktion auch morgen in Lindstedt

Es sind schon mehr als 21.000 Exemplare

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Volkssolidaritäts-Mitarbeiterin Iris Lüders mit einem Teil der mittlerweile mehr als 21.000 Kugelschreiber.

Gardelegen. Die Resonanz ist überwältigend. Mittlerweile lagern 21.500 Kugelschreiber in der Geschäftsstelle des Volkssolidaritäts-Regionalverbandes Altmark, die sich an der Nicolaistraße in Gardelegen befindet.

Diese Kugelschreiber sollen indirekt die Behandlung eines schwerbehinderten Mädchens möglich machen.

Denn die kleine Anita, die als Frühchen mit nur 810 Gramm in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt kam und in Dodeleben am Harz lebt, erhält eine spezielle Behandlung in der Slowakei – und die kostet Geld. Mithilfe der Kugelschreiber soll die Therapie mitfinanziert werden. Denn diese Kugelschreiber können bei einem Recyclinghof abgegeben werden. Dafür erhält die Familie einen Cent pro Exemplar. Allein eine Familie aus Beesewege bei Bismark spendete über die Osterburger Volkssolidarität stolze 8000 ausrangierte Kugelschreiber. Und: Die Aktion läuft noch weiter. „Selbstverständlich kann nach wie vor bei uns in der Geschäftsstelle abgegeben werden“, sagt Iris Lüders, die mittlerweile mit einer kleinen Tüte in der Stadt unterwegs ist, um Spontan-Spenden entgegenzunehmen. „Erst am Mittwoch hat mir jemand einen einzelnen Kugelschreiber in die Hand gedrückt“, zeigt sie sich ganz gerührt von der Hilfsbereitschaft.

Beim Weihnachtsmarkt am Sonnabend auf dem Gutshof in Lindstedt – Beginn ist um 15 Uhr – wird die Volkssolidarität weitere Kugelschreiber einsammeln.

Von Stefan Schmidt

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