Nur wenige Teilnehmer beim antimilitaristischen Camp

Zu Fuß bis an den Sicherheitsbereich

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Etwa 70 Demonstranten zogen am Sonnabend, teils Friedens-und Antikriegslieder singend, vom Letzlinger Marktplatz bis an den Rand des Truppenübungsplatzes. 

Letzlingen. Etwa 70 Militärgegner haben am Sonnabend mit einem Fußmarsch bis zum Militärischen Sicherheitsbereich des Truppenübungsplatzes Altmark bei Letzlingen gegen Militarismus und speziell gegen den Bundeswehr-Standort in der Colbitz-Letzlinger Heide protestiert.

Die Teilnehmer folgten der Anordnung des Altmarkkreises Salzwedel, nur bis an den Rand des Übungsplatzes zu gehen. Und nicht, wie eigentlich geplant, bis direkt zur Wache der Altmark-Kaserne mehrere 100 Meter weiter.

Auf dem Marktplatz in Letzlingen fand am Sonnabend symbolisch um Fünf nach Zwölf eine Kundgebung statt. Zwar begrüßte Peter Haese von der mitveranstaltenden Bürgerinitiative „Offene Heide“ auch die „Menschen aus Letzlingen“ – doch die machten sich bei der Demo eher rar. Dafür tauchte eine Frau der bis dahin völlig unbekannten „Antimilitaristischen ReservistInnen Letzlingen“ auf und hielt eine Rede gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr – mit Letzlingen hat diese Organisation trotz des Namens aber nichts zu tun. Von Polizeikräften begleitet, ging es anschließend zu Fuß Richtung Truppenübungsplatz.

Am Camp bei Potzehne, das am gestrigen Sonntag aufgelöst wurde, nahmen nach Angaben des Veranstalters etwa 100 Militärgegner teil. Die ganze Woche über blieb es – im Gegensatz zu manchen Vorjahren – friedlich.

Von Stefan Schmidt

Aktionstag des Antimilitaristischen Camps in Letzlingen

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