Mieste-Nord hat weiterhin einen „eigenen“ Ortseingang

"Separationsbestrebungen" mit Schild-Bürgerstreich

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„Separationsbestrebungen“ nennt Miestes Ortsbürgermeister Kai-Michael Neubüser das entfernte und von Unbekannten ersetzte Ortsschild.

sts Mieste. Es ist immer noch da. Und es ist weiterhin ein Ärgernis. Vermeintliche Witzbolde hatten sich schon mehrfach am Ortseingangsschild von Mieste in Mieste-Nord zu schaffen gemacht und es in ein „Mieste-Nord“-Schild umgewandelt.

Das eigentliche Schild – auch das war nur ein Ersatzschild für das gestohlene Original – ist seitdem nicht wieder aufgetaucht, hängt möglicherweise in irgendeinem Partykeller. 

Seit mehr als einem Jahr ist die schilderne Rebellion nun zu sehen. Was dazu führte, dass manch ein Miester Ortschaftsratsmitglied während der jüngsten Zusammenkunft freimütig bekundete, sich an das Witz-Schild längst gewöhnt zu haben.

Das sieht Miestes Ortsbürgermeister Kai-Michael Neubüser anders. „Das sind Separationsbestrebungen, die man nicht dulden sollte“, äußerte er sein Unverständnis über derlei Treiben. Derzeit ist nicht geplant, das ursprüngliche Mieste-Schild wieder hinzuhängen – weil es mutmaßlich ohnehin keine lange Lebenserwartung hätte.

Einzig positiv sei, so der Ortsbürgermeister, dass dort nur selten Auswärtige entlangfahren würden und der Schild-Bürgerstreich somit kaum auffällt.

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