Unterschriften für die Umgehung

Einwohner von Hottendorf wollen Verkehrs-Entlastung

Autos auf Straße
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Die B 188 führt direkt durch Hottendorf.
  • Stefan Schmidt
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Die Einwohner von Hottendorf stöhnen über die Verkehrsbelastung im Ort.

Hottendorf – Täglich fahren mehrere tausend Autos, darunter auch viele Lastwagen, durch Hottendorf. Die Bundesstraße 188 zerschneidet die Ortschaft. Doch wann es die schon seit vielen Jahren anvisierte Ortsumgehung geben wird, ist derzeit völlig unklar. Diese Umgehungsstraße soll neben Hottendorf auch die Nachbarorte Jävenitz und Kloster Neuendorf vom Durchgangsverkehr entlasten.

Während der Sitzung des Hottendorfer Ortschaftsrates, der am Dienstagabend im Feuerwehr-Gerätehaus tagte, ging es auch um diese Umgehung. Mehrere anwesende Einwohner machten ihrem Ärger über die Verzögerung Luft. Und auch die Mitglieder des dreiköpfigen Ortschaftsrates sind alles andere als glücklich mit der seit vielen Jahren anhaltenden Hängepartie. Dem Vorschlag aus den Reihen der Einwohner, mit einer Unterschriftenaktion Druck auf die politisch Verantwortlichen auszuüben, steht Hottendorfs Ortsbürgermeister Fred Odewald grundsätzlich positiv gegenüber. Diese Liste müsse ja auch nicht zwingend vom Ortschaftsrat initiiert werden, merkte er an. Weitere Vorschläge wie einen fest installierten Blitzer haben nach Ansicht des Rates hingegen eher geringe Chancen auf eine Realisierung.

Im Gardelegener Stadtrat steht für die Januar-Sitzung eine Resolution zum baldigen Bau auch einer Ortsumgehung für Hottendorf, Jävenitz und Kloster Neuendorf auf der Tagesordnung.

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