Geländer statt Stacheldraht

Seethens Rat will Unfallquelle entschärfen

Der Graben direkt neben der Kreisstraße in Richtung Lindstedterhorst ist nach Auffassung des Seethener Ortschaftsrates eine Gefahrenquelle.
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Der Graben direkt neben der Kreisstraße in Richtung Lindstedterhorst ist nach Auffassung des Seethener Ortschaftsrates eine Gefahrenquelle.
  • Stefan Schmidt
    vonStefan Schmidt
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Seethen – Passiert sei dort schonmal etwas. Das erfuhren die Mitglieder des Seethener Ortschaftsrates, die sich am Dienstagabend im „Adlerhorst“ bei Ortsbürgermeister Gerald Adler trafen. Es ging um eine Fläche neben dem Trafohäuschen in Richtung Lindstedterhorst.

Dort befindet sich ein etwa anderthalb Meter tiefer Graben, der nach Ansicht des Rates unzureichend gesichert ist. Nur wenige Meter von der Kreisstraße entfernt, befindet sich dort nur ein loser Stacheldraht. Dort sei bereits ein Kind hineingefallen, hieß es am Dienstagabend.

Nachdem Gerald Adler zuerst mit der Stadt Gardelegen gesprochen hatte, war klar: Zuständig ist der Altmarkkreis Salzwedel, weil es sich bei der Verbindung nach Lindstedterhorst um eine Kreisstraße handelt. Die Mitglieder des Ortschaftrates plädieren für ein Geländer direkt am Straßenrand, von wo es nur eine kurze Entfernung zum Graben gibt. „Doch der Kreis hat mir wenig Hoffnung gemacht“, schildert der Ortsbürgermeister. Was ihm Sorge macht. Denn „bei uns gibt es genügend kleine Kinder, die in diesem Bereich unterwegs sind“ und möglicherweise in den Graben fallen könnten. Ratsmitglied Kerstin Schubert zeigte sich jedenfalls „verärgert“ über das Verhalten des Kreises.

Das letzte Wort zu diesem Thema, so äußerte sich Gerald Adler während der Zusammenkunft, sei jedoch nicht gesprochen.

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