Mit schwerer Technik und geballter Manneskraft

Garagenkomplex am Köckter Weg weicht für Anbau des Feuerwehrgerätehauses

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Mit schwerer Technik und körperlicher Kraft wurden die beiden Garagen am Dannefelder Feuerwehrgerätehaus abgerissen.

Dannefeld – Wer am Sonnabendvormittag durch Dannefeld fuhr, konnte sehen, dass in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses fleißig gewerkelt wurde.

Knapp zehn Dannefelder waren mit schwerer Technik und geballter Manneskraft dabei, die zwei restlichen, in die Jahre gekommenen Garagen abzureißen. Einige Einwohner nutzten das Wochenende aber auch, um ihr eigenes Grundstück auf Vordermann zu bringen.

„Gardelegen hatte alle Orte der Hansestadt, wie schon 2018, zu diesem Arbeitseinsatz aufgerufen. Denn überall in den Dörfern gibt es Ecken, die keinen schönen Anblick abgeben“, teilte Ortsbürgermeister Maik Lüer mit. Wurde im vergangenen Jahr das ehemalige kleine Gefängnis an der Kirche abgerissen, widmeten sich die Dannefelder dieses Mal einem kleinen Garagenkomplex am Köckter Weg.

Eine dieser Unterstellmöglichkeiten fiel hier bereits vor einiger Zeit der Abrissbirne zum Opfer, als Platz für den neuen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus benötigt wurde. Eine zweite beseitigte der Eigentümer selber. „Die beiden restlichen Garagen, eine davon diente als Pausenraum für die Mitarbeiter, die in der Grünflächenpflege tätig waren, werden heute nun mit Genehmigung der Stadt ebenfalls abgetragen“, teilte der Ortsbürgermeister mit.

Ein überfälliger Einsatz, denn es war nicht nur ein hässlicher Anblick, der beseitigt wurde. Die Gemeinde möchte auf der angrenzenden Fläche, wo bereits unter anderem Spielgeräte für die Kinder, der Jugendraum, Sitzgelegenheiten und ein Holzpavillon stehen sowie Sportwettkämpfe stattfinden, ein kulturell-sportliches Zentrum schaffen.

„Dazu soll auf der neu entstandenen Abrissfläche der Heckenbereich verlängert werden, damit es einen vernünftigen Abschluss gibt. Vielleicht klappt es auch später einmal, dass zwischen Hecke und Straße ein Gehweg gepflastert wird, um bequemer und sicherer zum Feierplatz zu gelangen. Dazu gehören bereits auch einige Lampen, die vor einiger Zeit gesetzt wurden und abends das Areal erleuchten sowie ein Erdwall entlang der L 20“, berichtetet Maik Lüer.

Doch erst einmal wurden am Sonnabend Schutt und Steine, die Stephan Sobainski mit seinem Radlader in die bereitstehenden Container lud, abtransportiert.

Später soll die bereits von der Stadt angefahrene und seitlich abgelagerte Erde ausgeharkt und mit Gras angesät werden.

Für Dannefelds Ortsbürgermeister Lüer hatte der Frühjahrsputz ein positives Ergebnis: „Ein weiterer Schandfleck und einige unschöne Ecken im Dorf wurden beseitigt. Die Leute haben gemeinsam etwas getan, um unser Dorf attraktiver und das Leben in Dannefeld noch lebenswerter zu machen“, erklärte er.  reh

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