Einsatz für Gardelegener Feuerwehr am Sonnabendvormittag

Carport und Lagerhalle in Flammen: Rauchwolke über Gardelegen

Nebengelass brennt in Gardelegen
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Im Nebengelass eines Wohnhauses an der Letzlinger Straße kam es am Sonnabend zu einem Brand.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
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Zu einem Brand eines Carports und einer Lagerhalle auf dem Hof eines Wohnhauses wurde die Feuerwehren der Gardelegener Einheitsgemeinde am Sonnabend um 10.53 Uhr an der Letzlinger Straße gerufen.

Gardelegen - Um 10.53 Uhr erfolgte am Sonnabend die Alarmierung der Gardelegener Feuerwehr, gleichzeitig war in der Stadt die Sirene zu hören: Die Einsatzkräfte wurden zu einem Brand an der Letzlinger Straße neben der ICE-Strecke gerufen. Ein Carport und eine Lagerhalle gerieten aus bisher noch unbekannter Ursache in Brand. Die Gebäude befinden sich auf einem Hof neben einem Wohnhaus.

Durch einen Hinweisgeber wurde dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz Stendal der Entstehungsbrand eines Einfamilienhauses in Gardelegen mitgeteilt, informiert die Polizei in einer Pressemitteilung. Bei dem Eintreffen der Feuerwehr sowie der eingesetzten Polizeikräfte an der Letzlinger Straße befand sich der anliegende Carport sowie eine Lagerhalle im Vollbrand. In der Lagerhalle befand sich unter anderem ein Radlader. Die Alarmierungsstufe wurde bei Eintreffen der Einsatzkräfte erhöht, weitere Ortsfeuerwehren wurden nachalarmiert, unter anderem die Aktiven aus Berge und Hemstedt. Die Einsatzkräfte versuchten, ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Auch die Drehleiter der Gardelegener Feuerwehr kam zum Einsatz. Das Feuer griff schließlich nicht auf das Wohnhaus über.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich lediglich der Geschädigte im Wohnhaus, welcher sich selbstständig aus dem Wohnhaus befreien konnte und unverletzt blieb.

Aufgrund der eingetretenen Schäden durch die Löscharbeiten ist das Wohnhaus bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei kann zum jetzigen Zeitpunkt ein technischer Defekt oder eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich momentan auf etwa 200.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Die Feuerwehr war insgesamt mit elf Fahrzeugen und 50 Feuerwehrkameraden vor Ort. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Währenddessen wurde die Zufahrt zur Letzlinger Straße gesperrt. Eine Wasserversorgung zum Löschen Brandes wurde bis zur Kreuzung Bahnhofstraße gelegt. Die Rauchwolke war noch mehrere hundert Meter vom Einsatzort entfernt zu sehen.

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