Rotkäppchens Abenteuer auf der Jercheler Bühne bei der Weihnachtsfeier fürs ganze Dorf

„Die schnarcht aber laut, die Alte“

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Zum Glück ist noch einmal alles gut gegangen: Die Mutter (Ingrid Peters, v. l.), Großmutter (Petra Giggel) und das Rotkäppchen (Tatjana Renz) feierten mit ihrem Lebensretter, dem Jäger (Cornelia Schulze).

Jerchel. „Es war einmal…“ – mit diesen Worten wurde am Sonntagnachmittag im Jercheler Saal zur Dorffweihnachtsfeier das große blaue Märchenbuch aufgeschlagen.

Herausspaziert kam das liebliche Rotkäppchen (Tatjana Renz), das nicht auf seine Mama (Ingrid Peters) hören wollte. Denn diese schickte das Mädchen zur Großmutter (Petra Giggel), die krank zu Hause im Bett lag. 

Eigentlich sah der Wolf (Antje Staar) ganz nett und freundlich und sah gar nicht böse aus.

Auf dem Weg dorthin sollte sie sich aber ja vor dem bösen Wolf (Antje Staar) in acht nehmen. Doch dieser hatte eine einschmeichelnde Stimme, ein einnehmendes Wesen und eine gute Idee. Das Rotkäppchen sollte doch noch einige Blumen für die Oma pflücken – und er hatte genügend Zeit, diese zu besuchen und zu fressen. Denn sein Bauch grummelte schon ordentlich. 

Erzählerin Marie Landmann schlug am Sonntagnachmittag das große blaue Märchenbuch auf.

Das Rotkäppchen wurde sein Dessert und anschließend legte er sich ins Bett und schnarchte derart fürchterlich, dass es dem Jäger (Cornelia Schulze), der vorbeiging, auffiel. „Die schnarcht aber laut, die Alte“, wunderte er sich und sah mal lieber nach. Als er dann den dicken Wolfsbauch sah, in dem sich auch noch was regte, wusste er Bescheid. Er befreite die Großmutter und das Rotkäppchen. Anschließend jagten sie den Wolf davon und feierten ein freudiges Wiedersehen. Und zwar mit den zahlreichen Kindern, die das Abenteuer aufmerksam verfolgt hatten und sich mit viel Beifall bei den Frauen des Dorfes bedankten, die das Märchen und die Feier unter der Regie des Kindergartens „Hollerbusch“ vorbereitet hatten. 

Das Kuchenbuffet wurde von den Frauen des Dorfes reichhaltig bestückt, so dass jeder etwas für sich finden konnte.

Dazu zählte auch das Backen von unzähligen Kuchen für das anschließende Kaffeetrinken und die kreativen Basteleien für den Adventsbasar. Auf diesem konnten auch selbst gebackene Plätzchen sowie die erste Ernte der Hollerbusch-Honigs erworben werden.

Von Elke Weisbach

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