Dagmar Bauer: „Das ist so nicht gewollt“

Immer mehr Schmierereien auf Gardelegens Skate-Anlage

Rampe auf Skate-Anlage
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Die Skate-Anlage im Gardelegener Bürgerpark wird immer öfter beschmiert.
  • Stefan Schmidt
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Die Skate-Anlage im Gardelegener Bürgerpark wird immer mehr beschmiert. Das sorgt für Ärger und Unverständnis im Rathaus.

Gardelegen – Es wird immer mehr. Anfangs prangte am Rande der Skate-Anlage im Gardelegener Bürgerpark noch ein halbwegs professionell gezeichnetes blau-gelbes Motiv. Mittlerweile haben Unbekannte weitere Schriftzüge auf die Anlage gemalt. Mit roter Farbe sind dort teils undefinierbare Zeichen zu erkennen. Dagmar Bauer, für Grünflächen zuständige Mitarbeiterin der Gardelegener Stadtverwaltung, ist über diese Schmierereien alles andere als glücklich. „Das ist von uns nicht so gewollt“, betont sie. Bisher gebe es auch keine offiziellen Anfragen, die Skate-Anlage, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde und seitdem vor allem bei schönem Wetter oft mehrere Dutzend Jugendliche anlockt, mit Graffiti zu verschönern.

Gefahrenquelle befürchtet

Dagmar Bauer sieht bei zu viel Farbe auf der Anlage die Gefahr, dass Nutzer „den Anfang und das Ende beispielsweise der Rampen nicht genau erkennen können“, der dreidimensionale Blick leiden könnte und auf diese Weise die Unfallgefahr steige. „Und genau das wollen wir nicht.“ Nun müsse man sehen, ob man die Schmierereien wieder wegbekomme. In Zusammenarbeit mit dem Gardelegener Jugendförderungszentrum (JFZ) wolle man im Rahmen eines Workshops die Nutzer der Anlage „dafür sensibilisieren“, so Dagmar Bauer, die Skate-Anlage größtenteils im Originalzustand zu belassen.

Ein anderes Thema ist die Tischtennisplatte im Bürgerpark. Die werde, so hat Dagmar Bauer festgestellt, „für alles genutzt – aber fast nie zum Tischtennisspielen“. Es sei „schade“, dass von Bürgern ausdrücklich gewünschte Elemente dann doch nicht genutzt würden.

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