Schlauchboote für Stadtgraben

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Am nördlichen Ufer des Gardelegener Stadtgrabens gibt es während des Sachsen-Anhalt-Tages (24. bis 26. Juni) Wasser-und Lichtspiele. Um ein zu großes Gedränge zu verhindern, wird es in diesem Bereich ausnahmsweise Einlasskontrollen geben.

Gardelegen. Es soll einer der Höhepunkte des Sachsen-Anhalt-Tages werden. Die Wasser- und Lichtspiele am Stadtgraben, so glaubt Gabriela Winkelmann, die Leiterin des Organisationsbüros für das Landesfest in Gardelegen, werden atemberaubend.

Am nördlichen Ufer, gegenüber des Salzwedeler Tores, sollen diese Lichtspiele jeweils nach Einbruch der Dunkelheit am Freitagabend und am Sonnabendabend stattfinden. Gabriela Winkelmann gab während der Stadtratssitzung am Montagabend im Gardelegener Rathaussaal einen Überblick über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für das Landesfest. Denn es seien nur noch sieben Wochen bis zum wohl größten Fest, das die mehr als 800-jährige Hansestadt je erlebt hat.

Für die Wasser-Illuminationen gibt es aber ein Sicherheitsproblem. Denn der Stadtgraben selbst kann nicht abgesichert werden, beispielsweise durch einen Zaun. Und so können sich Besucher des optischen Hochgenusses an beiden Abenden ungehindert bis ans Ufer nähern. Damit niemand hineinfällt und zu ertrinken droht, ordert das Organisationsbüro drei Schlauchboote, die sich auf dem Stadtgraben befinden werden und gegebenenfalls Personen aus dem Wasser herausfischen. Auch solle, so berichtet Gabriela Winkelmann, gewährleistet sein, dass nicht zu viele Besucher den Wall und das Stadtgraben-Ufer bevölkern. Eingangskontrollen im Bereich des Salzwedeler Tores und der Notpforte sollen ein zu dichtes Gedränge verhindern.

Überhaupt der Wall: Entlang der grünen Lunge der Stadt soll es während der drei Tage (24. bis 26. Juni) Lichterspiele geben. Und zwar ebenfalls nach Sonnenuntergang. „Schlendern Sie einfach abends über den Wall“, empfiehlt Gabriela Winkelmann für den Sachsen-Anhalt-Tag. „Sie werden Dinge sehen und erleben, die Sie nicht für möglich halten.“

Auch für die Sauberkeit soll während der drei Tage ausreichend gesorgt sein. Nicht weniger als 67 Reinigungskräfte würden ab den Abendstunden die Straßen, Wege und Plätze in der Innenstadt vom Dreck befreien. Damit in den Morgenstunden alles wieder wie neu aussieht.

Von Stefan Schmidt

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