Kein Ja für Hinweise auf touristische Ziele in Gardelegen / Woanders geht´s

Schild: Kreis stellt sich quer

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Aus Richtung Stendal kommend, fehlen am Gardelegener Stadtrand Hinweisschilder auf touristische Ziele in der Stadt. Der Grund: Der Kreis als Genehmigungsbehörde erlaubt solche Schilder nicht. Obwohl es woanders bisher möglich war.

Gardelegen. Manch ein Tourist, der Gardelegen besucht, hat sich schon gewundert. „Wir hören regelmäßig, dass es vor den Toren der Stadt keine Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten in Gardelegen gibt“, sagt Gabriele Jülichs von der Gardelegener Tourist-Information.

Einzige Ausnahme: Die Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe, die aber drei Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Kein Schild zum Wall, kein Schild zur Rolandstatue, kein Schild zum Otto-Reutter-Denkmal oder zur historischen Altstadt. Dies alles, so sagt nicht nur Gabriele Jülichs, fehle an den Zufahrtsstraßen rings um Gardelegen.

Diese Ansicht vertritt auch Annett Sell vom Gardelegener Bauamt. Doch „der Kreis hat unser Anliegen abgewiesen“, erklärt sie auf Anfrage der Altmark-Zeitung. Soll heißen: Die dafür zuständige Behörde in Salzwedel verweigert die Aufstellung von touristischen Hinweisschildern an den Bundesstraßen bei Gardelegen. Dies sei bedauerlich und „ich verstehe das auch nicht wirklich“, ergänzt Gabriela Winkelmann, in der Verwaltung für Stadtmarketing zuständig. „Uns ständen solche Schilder gut zu Gesicht.“

Zumal es woanders bisher ging. [...]

Von Stefan Schmidt

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