Kulturstiftung plant umfangreiche Sanierung

Eine Million Euro für das Letzlinger Jagdschloss

Schloss mit Wiese davor
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Das historische Jagdschloss in Letzlingen soll saniert werden.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Das Letzlinger Jagdschloss soll saniert werden. Dafür plant die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt eine Investitionssumme von einer Million Euro ein.

Letzlingen – Das Jagdschloss in Letzlingen und die unmittelbare Umgebung sollen umfangreich saniert werden. Das teilt die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt mit. Geplant ist eine Investition in Höhe von rund einer Million Euro.

Mit diesem Geld soll die denkmalgerechte thermische Ergänzung der Fensteranlagen im Hauptgebäude des am nördlichsten gelegenen Hohenzollern-Schlosses Deutschlands umgesetzt werden. Ebenfalls im Hauptgebäude ist die Sanierung des Dachgeschosses geplant. Eine weitere Maßnahme ist die Herstellung der Begehbarkeit im Dachgeschoss des Quergebäudes. Die Hofmauern und Fassaden am Hauptgebäude sollen ebenfalls saniert werden. Geplant ist weiterhin, dass vor dem Jagdschloss die Brücke und die Umflutung erneuert werden.

Insgesamt zehn Maßnahmen

Insgesamt plant die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt die Sanierung an zehn kulturellbedeutsamen Standorten in Sachsen-Anhalt. Die größte Maßnahme umfasst den Neubau des Depots der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Dieses Zentraldepot soll die bisherigen Interimsdepots ersetzen. Allein dafür sind 50 Millionen Euro vorgesehen. Die zweitgrößte Einzelmaßnahme betrifft Arbeiten am und im Schloss Köthen für 35 Millionen Euro. 31 Millionen Euro sind für Arbeiten im und am Schloss Neuenburg veranschlagt. Modernisierungsarbeiten auf Burg Falkenstein fallen mit 15 Millionen Euro an.

Die Sanierungsarbeiten am Jagdschloss in Letzlingen sind, was die reinen Kosten angeht, am geringsten von allen aufgeführten Projekten veranschlagt.

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