Komplettsanierung: Wobau baut ehemaliges Kreisvolkshochschul-Gebäude zu Wohnhaus um

Sandstraße: „Horrender Aufwand“

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Der Gebäudekomplex an der Sandstraße 9 in Gardelegen ist derzeit eine Baustelle. Die Gardelegener Wobau wird nach der Sanierung auf einer Gesamtfläche von 560 Quadratmetern Wohnungen anbieten.

Gardelegen. Eine der größten Baumaßnahmen der Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) läuft derzeit in der Innenstadt. Und zwar an der Sandstraße 9.

Das ehemalige Gebäude der Kreisvolkshochschule wird zu einem modernen Wohnhaus umgebaut. „Wir werden dort eine Komplettsanierung vornehmen“, erläuterte dazu Wobau-Geschäftsführer Wolfgang Oelze während seines Berichts im jüngsten Gardelegener Stadtrat. Die Wobau war dort Tagesordnungspunkt.

Der hintere Teil des Gebäudekomplexes ist von der Stadt erworben worden. Dass erst jetzt mit den Arbeiten begonnen werden konnte, habe daran gelegen, so berichtete Oelze, dass es satte vier Jahre gedauert habe, ehe überhaupt eine Baugenehmigung vorgelegen habe.

Entstehen sollen zwei mal vier Wohnungen mit einer Gesamt-Quadratmeterfläche von 560. „Diese Wohnungen befinden sich in bester Lage“, erklärte der Wobau-Geschäftsführer. Einerseits in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und zur Fußgängerzone, andererseits mit einem direkten Zugang nach hinten zum historischen Wall.

Ein „horrender Aufwand“ bedeute derzeit die Beseitigung von 1000 Quadratmetern Schutt vom Areal. Dies alles muss wegen des engen Durchgangs zur Sandstraße „mit kleiner Technik“ bewerkstelligt werden, was nicht nur erhöhte Kosten verursache, sondern auch entsprechend Zeit in Anspruch nehme, beschrieb der Wobau-Chef.

Von Stefan Schmidt

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