Stadt lehnt Antrag ab

Roxförde: Huckel wird nicht kommen

Kaum zu erkennen ist das Durchgangs-Verbotsschild, das an der Straße vor der Kirche in Roxförde steht. Aus Sicht des Ortschaftsrates reicht dieses Schild – wenn man es als Autofahrer denn überhaupt erkennt – nicht aus.
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Kaum zu erkennen ist das Durchgangs-Verbotsschild, das an der Straße vor der Kirche in Roxförde steht. Aus Sicht des Ortschaftsrates reicht dieses Schild – wenn man es als Autofahrer denn überhaupt erkennt – nicht aus.

Roxförde – Seit mehreren Jahren ist diese Stelle für die Mitglieder des Roxförder Ortschaftsrates ein Ärgernis. Konkreter: Es geht um Autofahrer, die rund um die Kirche von Roxförde eine Abkürzung nehmen.

Denn südlich des Gotteshauses verläuft eine Verbindung, die keine Durchgangsstraße ist, die aber von meist auswärtigen Autofahrern als Abkürzung genutzt wird. Darauf wies nochmals Roxfördes Ortsbürgermeister Ulf Müller hin, der während der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates, die am Mittwochabend im Feuerwehr-Gerätehaus stattfand, ein Antwortschreiben der Gardelegener Stadtverwaltung vorlas.

Anlass war ein Antrag des Roxförder Rates, auf der kurzen Verbindung Huckel einzubauen, um Autofahrer am Durchfahren zu hindern. Denn wer aus Richtung Klüden kommt und in Richtung Wannefeld / Letzlingen weiterfahren will, der fährt oft genug nicht die offizielle Verbindung links um die Kirche herum, sondern nutzt die vermeintliche Abkürzung – es sind nur wenige Meter – vorbei an der Bushaltestelle und dem Kirchen-Haupteingang. Dies ist jedoch laut Schild verboten. Diese Straße dürfen nur Linienbusse und direkte Anlieger nutzen.

Ulf Müller zitierte aus dem ablehnenden Brief der Stadtverwaltung, die das Durchfahrverbot für ausreichend hält und deshalb keine weiteren Einschränkungen wie ein Huckel nötig seien. Dass dort trotzdem gefahren wird, scheine die Stadt nicht zu interessieren, ärgerte sich Ratsmitglied Gunnar Itagaki: „Weil man da nicht durchfahren darf, fährt da auch keiner durch – alles andere ist offenbar Halluzination.“

Hinzu komme, so erklärte Ulf Müller, dass das Verbotsschild aus Richtung Klüden kommend wegen eines davor stehenden Baumes kaum zu erkennen sei. VON STEFAN SCHMIDT

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