Wegen Verkehrsproblem: Vor-Ort-Termin des Bauausschusses

Rosenweg als Einbahnstraße? Unterschiedliche Ansichten zur Lösung

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Im Rosenweg sorgt ein Huckel für Verkehrsberuhigung. Der Bauausschuss will nun eine Einbahnstraßenregelung prüfen lassen.

Gardelegen. „Mit dem Poller ist ein erster Schritt getan. “ Das sagt Anlieger Volker Ruchotzki, der die Rosen-Apotheke und das Gesundheitszentrum am Rosenweg betreibt, über die Verkehrssituation zwischen Gartenstraße und Bahnhofstraße.

Der Bauausschuss unter Vorsitz von Gustav Wienecke (rechts) traf sich vor Ort, um sich die Situation im Rosenweg anzuschauen und die Meinung der Anwohner zu hören.

Dort traf sich am Montagabend der Gardelegener Bauausschuss, um über die Lage vor Ort zu beraten. Auch wenn sich die Kommunalpolitiker die neuralgischste Stelle im südlichen Bereich des engen Rosenweges gar nicht anschauten: Eine Meinung hatten sie anschließend trotzdem. Und die widerspricht teilweise den Vorschlägen der Betroffenen vor Ort. Ruchotzki lehnt eine Einbahnstraßenregelung für den ganzen Rosenweg ab: „Wir brauchen die Einfahrt von beiden Seiten“, weil er Parkplätze auf seinem Hof hat anlegen lassen auf dem Kunden und Anlieferer ihre Autos abstellen können. Die Mehrheit des Bauausschusses aber für eben diese Einbahnstraßenregelung. Nur noch von der Bahnhofstraße aus soll gefahren werden können. Das ist die Mehrheitsmeinung im Ausschuss, verbunden mit der Bitte an Ruchotzki, seine Einfahrt breiter zu gestalten. Er habe sie absichtlich so eng gehalten, erläuterte Ruchotzki den Ausschussmitgliedern, um zusätzliches Verkehrschaos zu vermeiden.

Anwohner Harald Teitge bezeichnete das Parken als größtes Problem. Auch er hat festgestellt, dass seit dem Bau des Huckels langsamer gefahren wird. Und Stadtratsmitglied Sieghard Dutz verwies vor allem auf die gefährliche Situation für Fußgänger und Radfahrer entlang des nur 4,25 Meter schmalen Rosenweges.

Auf jeden Fall. so forderte der Bauausschuss, soll entlang des Rosenweges häufiger abkassiert werden.

Von Stefan Schmidt

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