Zehntklässler des Gymnasiums begeistern mit ihrem Musikprojekt

„Richtig coole Talente dabei“

Der Kurs war enorm kreativ, fleißig und engagiert, lobte Musiklehrerin Andrea Jürges (l.) ihre Schüler, die am Montagabend für ihre Familien eine Extra-Aufführung in der heißen Schulaula gaben. Fotos: Weisbach
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Der Kurs war enorm kreativ, fleißig und engagiert, lobte Musiklehrerin Andrea Jürges (l.) ihre Schüler, die am Montagabend für ihre Familien eine Extra-Aufführung in der heißen Schulaula gaben. Fotos: Weisbach
  • vonElke Weisbach
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Gardelegen. „Musik verbindet“ – unter diesem Motto stand das diesjährige Projekt des Musikkurses der zehnten Klassen des Gardelegener Gymnasiums, der ein Vierteljahr lang intensiv dafür gearbeitet hat. Am Montagvormittag war die Uraufführung vor ihren Mitschülern.

Die Familien waren begeistert von der Aufführung und sparten am Ende auch nicht mit Beifall.

Am Abend hatten die Mädchen und Jungen des Musikkurses von Andrea Jürges ihre Familien zu einer weiteren Aufführung in die – sehr heiße – Aula der Bildungseinrichtung eingeladen.

Carla Wegwerth (l.) will als neue Musiklehrerin ihre Schüler für Musik aus allen Jahrzehnten begeistern.

„Von der Idee bis zur Aufführung haben sie alles selbst gemacht. Und der Kurs war enorm kreativ, fleißig und engagiert. Da sind richtig coole Talente dabei“, lobte die Musiklehrerin vor Beginn der Aufführung. „Überzeugen Sie sich selbst“, lud sie das Publikum ein, das ihr am Ende nur zustimmen konnte. Es erklangen zahlreiche aktuelle Hits wie „Love My Life“ von Robbie Williams und „Riptide“ von Vance Joy, aber auch Songs aus den 80er und 90er Jahren, zum größten Teil auf Englisch, aber auch auf Deutsch wie „Wir sind am Leben“ von Rosenstolz.

Denn darum ging es in der ergreifenden Geschichte, die erzählt wurde. Musik verbindet auch Generationen. Nach den Winterferien bekommt die Klasse eine neue Musiklehrerin (Carla Wegwerth), die ihre Schüler dazu bringt, nicht nur aktuelle Hits, sondern auch Songs aus früheren Jahrzehnten zu singen. Ein entsprechendes Konzert wird vorbereitet. Doch mittendrin stirbt die Lehrerin. Die Schüler haben in Trauer Zweifel, ob sie das Projekt beenden oder durchziehen sollen. Am Ende entscheiden sie sich fürs Weitermachen in Gedenken an die Lehrerin – und die guckt als Engel von Wolke sieben aus zufrieden zu.

Lilly Hofmann hatte in der Geschichte den Part als Überbringerin der schlimmen Nachricht vom Tod der Lehrerin.
Jeremias Rahmsdorf (v.l.) begeisterte am Klavier, Laura Flassig (vorn) und Ema Grosche (r.) auf den Gitarren.

Von Elke Weisbach

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