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Richtfest für den Drei-Millionen-Turm

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Baubetriebs-Geschäftsführer Günther Lorenz (v. l.), Wasserverbands-Geschäftsführerin Katja Rötz, Umweltministeriums-Staatssekretär Jürgen Stadelmann und der Landtagsabgeordnete Uwe Harms an der Richtkrone für den Faulturm im Gardelegener Klärwerk.

Gardelegen - Von Stefan Schmidt. Die zweite Etappe ist geschafft. Nach dem Spatenstich im Dezember gab es gestern das Richtfest für den neuen Faulturm, dem Herzstück der modernen Schlammfaulungsanlage am Gardelegener Klärwerk. Fertigstellung soll im Frühjahr 2011 sein.

Noch ist erst ein Drittel der Bausumme verbaut. Doch Katja Rötz, die Geschäftsführerin des Gardelegener Wasserverbandes, ist sich sicher: Im Frühjahr 2011, also in knapp einem Jahr, wird die Schlammfaulungsanlage auf dem Gelände des Klärwerks im Nordwesten der Stadt fertig sein. Im Mittelpunkt dieser Investition steht der Faulturm. 995 000 Euro der Gesamt-Bausumme von 3,032 Millionen Euro sind bisher ausgegeben. Geld gibt es auch vom Land, und zwar in Form von Fördergeld in Höhe von 1,107 Millionen Euro. Und so war gestern auch Umweltministeriums-Staatssekretär Jürgen Stadelmann aus Salzwedel zugegen, als die Richtkrone feierlich aufgesetzt wurde. Dies geschah im Beisein vieler Wasserverbands-Mitarbeiter sowie Vertretern des Verbandsausschusses.

Bisher konnte der anfallende Klärschlamm nicht ausreichend stabilisiert werden. Was aber keine Auswirkungen auf die Wasserqualität gehabt habe, betonte Katja Rötz. Verbessert werden soll vor allem die Qualität des Klärschlamms, der von Landwirten genutzt wird. Dies war in der Vergangenheit durchaus ein Problem. Und: Mittelfristig gebe es bei der Behandlung auch geringere Kosten, erläuterte Katja Rötz. Was auch den Verbrauchern zugute kommen werde, in Form von stabilen Abwasserpreisen.

Am Bau beteiligt sind insgesamt neun Firmen.

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