Gardelegens Altmark-Klinikum eröffnet spezielles Zimmer für Patienten, die mal abschalten wollen

Ein Raum als „Insel der Ruhe“

Klinikums-Geschäftsführer Matthias Hahn (von links), Superintendent Matthias Heinrich und Gardelegens Krankenhaus-Pfarrer Gerd Hinke im neu errichteten „Raum der Stille.“

Gardelegen. Es gibt ein Buntglasfenster, einen Tisch mit einer Bibel darauf, einen Engel, der ein Licht trägt. Dazu ein Buch mit Platz für Gedanken und Wünsche. Sowie mehrere Stühle zum Hinsetzen.

All dies befindet sich in einem besonderen Raum, den das Altmark-Klinikum in Gardelegen pünktlich zur Weihnachtszeit fertiggestellt hat. Es handelt sich um einen spartanisch eingerichteten „Raum der Stille. “.

Dort können Patienten, aber auch deren Angehörige sowie Mitarbeiter des Krankenhauses Ruhe finden, sich zurückziehen, den eigenen Gedanken nachgehen in dieser „Insel der Ruhe“. Was in einem Krankenhaus, wo es oft persönliche Schicksale gibt, nicht ganz abwegig ist.

Eingeweiht hat diesen „Raum der Stille“ Gerd Hinke. Er ist Krankenhaus-Seelsorger am Standort Gardelegen und füllt dieses Amt seit gut einem Jahr, genauer seit September 2011, aus. Hinke ist sonst Pfarrer in Letzlingen.

Mit dabei bei der feierlichen Eröffnung, zu der Gerd Hinke auch ein Gebet sprach, waren außerdem der Superintendent des Kirchenkreises Salzwedel, Matthias Heinrich, und der Geschäftsführer des Altmark-Klinikums, Matthias Hahn.

Von Stefan Schmidt

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