Wasserverband investiert in Fernauslesbare Ultraschall-Wasserzähler

Wasserzähler ablesen: „Quasi im Vorbeifahren ablesen“

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Die herkömmlichen Wasserzähler sollen in den nächsten Jahren nach und nach vom Gardelegener Wasserverband ausgetauscht werden.

Gardelegen – Fernauslesbare Ultraschall-Wasserzähler. So heißen jene Geräte, die sich der Gardelegener Wasserverband erstmals im neuen Jahr anschaffen will. Laut Wirtschaftsplan ist dafür eine Investitionssumme von 140.000 Euro vorgesehen.

Dieser Wirtschaftsplan wurde am Dienstagabend bei der Verbandsversammlung des Wasserverbandes einstimmig abgesegnet. Wie der Technische Leiter Karsten Scholz erläuterte, könne man den Zählerstand nach der Installierung der neuen Geräte von außen ablesen, müsse also nicht extra in die Häuser und Wohnungen hinein und benötige auch keine Termine mehr – was bisher oft mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist. „Mit den neuen Geräten“, erläuterte der Technische Leiter, „können unsere Mitarbeiter die Daten quasi im Vorbeifahren ablesen. “.

2000 dieser Zähler sollen im kommenden Jahr angeschafft werden. Wo genau sie eingebaut werden, das stehe noch nicht fest, sagt Karsten Scholz. Ein Kriterium sei aber der Ablauf der Eichfrist bei alten Zählern, die dann gegen die modernen Geräte ausgetauscht werden sollen. In einem solchen Fall würden die Betroffenen vorher vom Wasserverband angeschrieben, um einen Austausch-Termin zu vereinbaren – ehe dann keine weiteren Ablese-Besuche mehr nötig sind.

Karsten Scholz rechnet nach dem Einbau der Ultraschall-Wasserzähler auch mit einem deutlichen Rückgang der Beschwerden und damit mit weniger Verwaltungsaufwand sowie einer gerechteren Abrechnung. Denn „der Mitarbeiter als mögliche Fehlerquelle“, der auch mal versehentlich falsch ablesen kann, „wird damit ausgeschlossen“.

VON STEFAN SCHMIDT

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