Sanierung der Grundschule Mieste im Zeit- und Kostenplan / Bauausschuss vor Ort

Punktlandung im Visier

Die Planer Matthias Schlechter und Lutz Pfeiffer (2. und 3.v.l.) führten den Bauausschuss über die Baustelle. Start war in der Aula.

Mieste. Henry Seiler aus Köckte ging am Montagabend als Mitglied des städtischen Bauausschusses mit einem besonderen Hintergrund durch die Miester Grundschule, die derzeit komplett saniert wird.

Denn wie er erzählt, sei er als Schüler dort 1981 „eingezogen“ und hat mit seinen Klassenkameraden 1982 als erster Jahrgang die Prüfung nach der zehnten Klasse abgelegt. Vieles hat sich seitdem verändert.

Über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten machte sich der Bauausschuss nun ein persönliches Bild und wurde von den beiden Planern, Lutz Pfeiffer und Matthias Schlechter, herumgeführt. Vorher hatte Pfeiffer am Startpunkt, der neuen Aula zwischen Schul- und Hortgebäude, den Stand erläutert. Mit enormen Abbrucharbeiten im vergangenen Jahr begann die Umsetzung des Vorhabens. Der anfallende Beton wurde geschreddert, ein großer Teil davon zum Auffüllen des Kellers und als Untergrund wieder verwertet. Bereits im Herbst 2013 waren die Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten soweit fortgeschritten, dass zum Winterstart mit dem Trockenbau begonnen werden konnte, der noch in Gange ist.

Seit Februar dieses Jahres sind die Dächer zum Großteil wieder dicht. Die Flachdächer auf der Grundschule und dem Hortbereich sowie das Tonnendach über der Aula sind komplett fertig. Die Seitenbereiche neben dem Tonnendach fehlen noch, da dort zurzeit noch Rüstung steht. Die folgenden Fliesenleger- und Malerarbeiten sind bereits vergeben. Das gilt auch für die Gestaltung des Außenbereiches, mit der Ende April/Anfang Mai begonnen wird. In der Ausschreibung befindet sich derzeit der Bodenbelag, während die Möblierung noch ausgeschrieben werden muss. Das liegt laut Pfeiffer aber noch beim Landesverwaltungsamt. Alles in Allem konnte der Planer resümieren: „Wir liegen gut in der Zeit und sind ganz entspannt.“

Das hörte unter anderem Ausschuss-Mitglied Gustav Wienecke gern, der noch einmal explizit nach dem Endtermin – Einzug zum neuen Schuljahr – und der Einhaltung der Kosten – „eine Punktlandung wäre prima“ – nachgefragt hatte. Wie Pfeiffer sagte, bleibe die Summe von 3,6 Millionen Euro das Ziel. Derzeit seien davon 80 Prozent, zirka 2,8 Millionen Euro, an Leistungen vergeben, 40 Prozent davon, zirka 1,4 Millionen Euro, auch schon bezahlt. Und Bauamtsleiter Engelhard Behrends ergänzte, dass derzeit schon 100 000 Euro eingespart werden konnten.

Von Elke Weisbach

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