Pulverbeschichtet und in Anthrazit

Gardelegens Friedhof erhält auf der Holzweg-Seite einen neuen Zaun

Auf einer Länge von 350 Metern wird der Zaun entlang des Gardelegener Friedhofs an der Seite zum Holzweg neu gesetzt.
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Auf einer Länge von 350 Metern wird der Zaun entlang des Gardelegener Friedhofs an der Seite zum Holzweg neu gesetzt.

Gardelegen – Irgendetwas fehlte in den vergangenen Monaten am Friedhof in Gardelegen. Auf der Westseite, wo der Holzweg auf einer Länge von rund 350 Metern am städtischen Friedhof vorbeiführt, gab es keinen Zaun.

Die alte Einfriedung, ein Holzzaun, hatte im Laufe der Jahre sichtbar gelitten und wurde folgerichtig von der Stadt entfernt. Der anschließende Versuch mit einem Stabmattenzaun musste wieder abgebrochen werden, weil dafür keine denkmalrechtliche Genehmigung von Seiten des Altmarkkreises Salzwedel vorlag.

Doch im November verkündete Gardelegens Ordnungsamtsleiterin Isolde Niebuhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur geplanten Umgestaltung einiger Friedhofsflächen, dass ein Metallzaun angebracht werden soll. Im vergangenen zaunlosen Jahr hatte es sowohl Radfahrer als auch sogar Autofahrer gegeben, die wegen des freien Zugangs ungehindert auf das Friedhofsgelände gefahren waren. Dies gehört nun der Vergangenheit an. Denn in dieser Woche, so erklärte Isolde Niebuhr auf Anfrage der Altmark-Zeitung, soll der neue Zaun komplett fertiggestellt werden. Er ist anthrazitfarben und pulverbeschichtet. Die Kosten für diesen hochwertigen Zaun belaufen sich auf etwa 60.000 Euro.

Auf der gegenüberliegenden Seite des städtischen Friedhofs, entlang der Bismarker Straße, trennt eine alte Mauer das Gelände von der öffentlichen Verkehrsfläche ab. VON STEFAN SCHMIDT

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