Veranstalter der Altmark Festspiele ziehen positives Fazit

75 Prozent kommen aus der Altmark

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Die Wandelkonzerte auf Gut Zichtau sind fester Bestandteil der Altmark Festspiele. In diesem Jahr gab es erneut einen Besucherzuwachs.

Gardelegen. „Kultur an besonderen Orten“, so heißt das Motto der Altmark Festspiele, die es seit dem Jahr 2014 gibt. In diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Veranstaltungen vor allem Konzerte, oft auch in kleineren Orten.

Reinhard Seehafer, der Intendant dieser Festspiele, zieht wenige Tage nach dem Abschlusskonzert der Sommer-Session am vergangenen Sonnabend in Salzwedel (wir berichteten) ein positives Fazit. Die Idee, qualitativ hochwertige Kunst und bekannte Künstler in die Altmark zu locken, gehe auf, konstatiert er. „Die Besucher nehmen unser Konzept an. “ Mittlerweile sei es – wie beim Abschlusskonzert in Salzwedel – fast schon zur Normalität geworden, dass es stehende Ovationen gibt.

Michael Pohl, Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer der Altmark Festspiele, hat festgestellt: „Wir wecken bei den Besuchern eine unglaubliche Begeisterung.“ Man biete „herausragende Qualität“, die immer mehr Menschen anlocke. Dies geschehe oft über „Mund-zu-Mund-Empfehlung“.

Die Zahl der Besucher bei den Veranstaltungen sei in diesem Sommer wieder gegenüber dem Vorjahr um mehr als 2.000 Personen angestiegen. Man bewege sich mittlerweile auf eine fünfstellige Besucherzahl zu, so Intendant Reinhard Seehafer. „Das sind rund zehnmal so viele Besucher wie in unserem ersten Jahr, also wie 2014.“ Seine Ehefrau Carmen, die das Festspielbüro leitet, kann berichten, dass rund ein Viertel aller verkauften Eintrittskarten über das Internet bestellt werden. Und das, obwohl diese Variante erst seit gut einem Jahr möglich ist.

Nach ihren Angaben kommen drei Viertel der Besucher, „in etwa 75 Prozent“, direkt aus der Altmark. Deshalb habe der Begriff „Altmark Festspiele“ durchaus seine Berechtigung. Zehn Prozent der Besucher reisen aus dem restlichen Teil Sachsen-Anhalts an, weitere zehn Prozent aus benachbarten Bundesländern, vor allem aus Niedersachsen. Und jeder zwanzigste Besucher reise für die Veranstaltungen aus dem Ausland an, so Carmen Seehafer.

Von Stefan Schmidt

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