Umbauarbeiten und eine Verbesserung des Branchenmix

Pläne für Hanse-Center in Gardelegen nach Ersteigerung vorgestellt

Hanse-Center in Gardelegen
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Das Areal mit dem Hanse-Center wurde für acht Millionen Euro zwangsversteigert.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
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Die DEFAMA hat das Hanse-Center in Gardelegen bei der Zwangsversteigerung erhalten. Vorstandsmitglied Matthias Schrade informiert über die zukünftigen Pläne, damit das Objekt dauerhaft im Bestand bleibt.

Gardelegen – Das Hanse-Center wurde am 22. April im Gardelegener Amtsgericht zwangsversteigert. Für acht Millionen Euro erhielt das Grundstück mit dem Hanse-Center die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG aus Berlin.

„Wir haben das Objekt gekauft, um es dauerhaft im Bestand zu halten“, sagt Matthias Schrade, der im Vorstand der DEFAMA ist. Die bestehenden Mieter im Hanse-Center sollen bleiben, versichert Matthias Schrade. Mit den Mietern wurden schon Gespräche geführt, um „eine langfristige Zusammenarbeit zu signalisieren“.

Das Hanse-Center soll auch weiterentwickelt werden. Es gibt derzeit viel Leerstand, was sich in den nächsten Jahren ändern soll. Dazu wird es umfangreiche Umbauarbeiten geben. So soll die Fläche, in der sich vor Jahren ein Baumarkt als Mieter befand, umgebaut werden, sodass mehrere kleinere Einheiten entstehen. „Wir haben das Ziel, den Branchenmix zu verbessern“, sagt Matthias Schrade. Die Sortimentsvielfalt soll mit weiteren Geschäften erhöht werden. Es gibt bereits Pläne für die leeren Flächen im Hanse-Center, die aber noch nicht geäußert werden können.

Die Immobilien AG hat in den vergangenen Jahren schon mehrere solcher Objekte wie das Hanse-Center in Gardelegen gekauft, informiert Matthias Schrade. Er nennt als Beispiele die Ortschaften Zeitz und Radeberg, in denen Einkaufszentren auch verschiedene Geschäfte mit unterschiedlichem Sortiment haben. Insgesamt hat die Immobilien AG 45 Objekte in Deutschland, vor allem im Norden.

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