Plädoyer für die 100 Euro-Gebühr

Nutzung der Trauerhallen weiter in der Diskussion

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Die Anregung der Gemischten Fraktion, die Gebühren für die Trauerhallennutzung nach Größe zu staffeln, wird von der SPD- und der CDU-Fraktion abgelehnt.

Gardelegen. Die Diskussion ist noch nicht zu Ende. Das zeigte sich während der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung des Gardelegener Stadtrates, als es um das Thema Friedhofsgebührensatzung ging.

Diese war bereits während der vergangenen Sitzungsschiene in den Ausschüssen beraten, der Beschluss dann aber mehrheitlich vom Stadtrat zurückgestellt worden, da es noch einige Nachfragen an die Vertreterin des Unternehmens gab, das die Gebührensatzung kalkuliert hatte. Allerdings lagen Bürgermeisterin Mandy Zepig bis zum Hauptausschuss nur Fragen von der Gemischten Fraktion vor – und eine Anregung, die wieder für Diskussionen sorgte. Es ging darum, die Kosten für die Trauerhallennutzung nach Größe der Hallen abzustufen.

Dass man dann bei den Trauerhallen wieder ganz von vorn anfangen und zusätzlich Kategorien bilden müsse, gab die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Isolde Niebuhr vom Ordnungsamt zu bedenken. Und Mandy Zepig machte deutlich, dass bei einer erneuten Kalkulation beispielsweise durch die häufigere Nutzung der Trauerhallen in Gardelegen und Mieste geringere, kostendeckende Gebühren herauskommen könnten, die dann auch nicht erhöht werden dürften. Und, fügte sie an, dass der kostendeckende Preis für wenig genutzte Trauerhallen um vieles höher ausfallen könnte. [...]

Von Elke Weisbach

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