Landesforstbehörde plant Verpachtung einer kontaminierten Fläche unweit der Kellerberge

Photovoltaik auf 7,7 Hektar in Gardelegen

+
Unweit des Glaswerkes in Gardelegen soll eine neue Photovoltaikanlage entstehen. Im Hintergrund links die bereits bestehende Photovoltaik-Fläche auf der ehemaligen Mülldeponie.

Gardelegen. Mit der Fläche, so betonte Detlev Riesner von der Landesforstbehörde, könne man nicht viel anfangen. „Es handelt sich um eine Konversionsfläche."

Soll heißen: Das Areal am Rande der Kellerberge bei Gardelegen wurde zu DDR-Zeiten von der Roten Armee genutzt und ist laut Riesner „bodenkontaminiert. “ Somit ist sie „dauerhaft als landwirtschaftliche Fläche nicht zu gebrauchen. “ Und auch für Aufforstungen sei das Areal ungeeignet.

Also will die Landesforstbehörde die 7,7 Hektar große Fläche westlich des Glaswerks für eine Photovoltaik-Anlage zur Verfügung stellen und verpachten. Interessenten gebe es genug, erklärte Detlev Riesner am Montagabend während der Zusammenkunft des Gardelegener Bauausschusses. Vor einem Jahr hatte die Stadt ein solches Vorhaben schon mal abgelehnt. Diesmal deutet sich Zustimmung an. Auch weil, wie Riesner erklärte, die Unterlagen diesmal detaillierter seien und es mehr Informationen für Stadtrat und Verwaltung gebe. [...]

Von Stefan Schmidt

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare