Neuer Service der Pfeifferschen Stiftungen in Letzlingen bietet Fahrdienst für Senioren an / Ab sofort nutzbar

Mit Pfeiffersmobil wieder selbst Einkaufen

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Im kleinen Pfeiffersmobil nahmen am Steuer die Ehrenamtliche Christine Vogeley (v.l.), neben ihr Joachim Palm, Elfriede Lamprecht und Jutta Palm Platz. Sophie Schönemann organisiert die Fahrten mit dem Auto. 

Letzlingen. Für Senioren sei es kritisch, wenn es auf dem Land keine Einkaufsmöglichkeiten gebe, so Sophie Schönemann.

Angehörige bringen zwar Lebensmittel mit, aber „Senioren wollen auch mal selbst gucken, was es alles so gibt“, so die Letzlinger Quartiersmanagerin der Pfeifferschen Stiftungen. Deswegen gebe es nun, etwa zwei Monate nach der Schließung der PUG-Kaufhalle in der Dorfmitte, das kleine Pfeiffersmobil.

Damit können sich Senioren von einem Ehrenamtlichen beispielsweise nach Gardelegen fahren lassen, um dort ihre Einkäufe zu erledigen. Dabei gibt es zudem Hilfe beim Einkaufen, sodass keine schweren Wasserkisten mehr geschleppt werden müssen und auch die gekauften Waren können bis in die Wohnung getragen werden – „Ein Rund-um-Service“, erklärt Sophie Schönemann. Dieser kann auch in Anspruch genommen werden, wenn ältere Frauen oder Männer beispielsweise einen Termin beim Arzt haben.

Genutzt werden kann das kleine Pfeiffersmobil, welches seniorenfreundlich durch höheres Sitzen, einen großen Kofferraum mit Platz für Rollatoren sowie Portaltüren ist, von bis zu vier Personen. Je mehr Personen mitfahren, desto geringer werden die zu zahlenden Kosten für Sprit sowie als Entschädigung für die Ehrenamtlichen. Diese richten sich zudem nach den Kilometern, die zurückgelegt werden. Demnach sollen vor allem Menschen aus Letzlingen, Wannefeld, Roxförde, Parleib, Jerchel, Potzehne oder Solpke das Pfeiffersmobil nutzen, aber auch weiter entfernte Ortschaften können angefahren werden, nur die Kosten erhöhen sich dann.

Wer den Service ausprobieren möchte, kann sich ab sofort immer dienstags bis donnerstags im Quartiersbüro melden und Bescheid geben, an welchem Tag die Fahrt stattfinden soll. Dann setze sich Sophie Schönemann mit den Ehrenamtlichen in Verbindung, um einen Termin zu finden.

Die Leistung gebe es bereits für Menschen mit einem Pflegegrad, nach der Schließung der PUG-Kaufhalle kam man mit Einwohnern bei der damaligen Bürgerversammlung im Kulturhaus auf die Idee, diesen Service auszuweiten und damit auch Einkaufsfahrten oder Touren zu anderen Dienstleistern zu ermöglichen.

Von Ina Tschakyrow

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