Polizei fischt Gottesmann mit 2,62 Promille aus dem Verkehr

Pfarrer nach Taufe besoffen am Steuer

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(Symbolbild)

Gardelegen. Ein Pfarrer ist am Pfingstsonntag auf der Bundesstraße 71 zwischen Gardelegen und Letzlingen betrunken am Steuer unterwegs gewesen. Die Polizei fischte den Gottesmann abends um 18. 50 Uhr aus dem Verkehr – er hatte einen Promillegehalt von 2,62 intus.

Aufgeflogen war der Kirchenmann durch die Mitteilungen mehrerer Zeugen. Der Pfarrer hatte am Pfingstsonntag noch eine Taufe durchgeführt und wollte sich unmittelbar nach dem feierlichen Gottesdienst mit seinem Wagen auf den Heimweg in Richtung Magdeburg machen. Die Polizei wurde durch mehrere Zeugen darüber informiert, dass der Mann am Steuer „wahrscheinlich psychisch nicht in der Lage sei, mit seinem Auto zu fahren“, teilten die Ordnungshüter gestern mit.

Also fuhr die Polizei los und entdeckte das Auto auf der Fahrt in Richtung Magdeburg auf der Bundesstraße 71 südlich von Gardelegen. Im Zuge einer sofort angeordneten Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten während des Gesprächs mit dem Pfarrer zwar „dem ersten Anschein nach keine psychischen Auffälligkeiten“. Der Fahrer roch aber nach Alkohol. Also musste er sich noch an Ort und Stelle einem Atemalkoholtest unterziehen. Das Ergebnis: beachtliche 2,62 Promille.

Der Pfarrer kam gleich danach unter Polizeibegleitung ins Gardelegener Altmark-Klinikum und musste sich am Pfingstsonntag dort einer Blutprobenentnahmne unterziehen, um den Alkoholwert amtlich bestätigen zu lassen. Anschließend wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet, teilt die Polizei weiter mit.

Von Stefan Schmidt

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