Fußgängerzone: Radfahr-Erlaubnisschilder sind bestellt

Pedale frei ab dem Advent

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Noch fehlt das Zusatzschild am Beginn der Gardelegener Fußgängerzone. Das Radfahren soll ab dem Advent dann auch ganz offiziell erlaubt sein.

Gardelegen. „Vermutlich in der 48. oder 49. Kalenderwoche“, also Anfang Dezember, gilt es auch ganz offiziell: Das Radfahren in der Gardelegener Fußgängerzone auf der Ernst-Thälmann-Straße wird erlaubt.

Dies hatte der Stadtrat bereits am 29. August mit deutlicher Mehrheit entschieden. Doch auf die Umsetzung wartet man bis heute.

Das hat einen Grund. Denn erst nach der Entscheidung der Stadtrats-Mitglieder konnte die Ausschreibung für die Zusatzschilder starten. Nachdem die ausführende Firma beauftragt worden war, wartet man im Gardelegener Rathaus derzeit auf die Ankunft der Schilder. „Sie werden momentan noch hergestellt“, erklärt dazu Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig. Wohl zu Beginn der Adventszeit sollen sie dann anmontiert werden. Ab dann dürfen Radfahrer ganz offiziell den mittleren Bereich der Fußgängerzone benutzen – die Zonen direkt vor den Geschäften sind, wie auch jetzt schon, für Zweiräder tabu. Dort darf nur geschoben werden.

Grundsätzlich gilt auch nach der Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer: Der Fußgänger hat Vorrang, er darf von Radfahrern nicht behindert werden.

Zusatzschilder, die das Radeln künftig erlauben, werden an den vier Zugängen zur Fußgängerzone angebracht. Also vom Rathausplatz kommend vor dem Deutschen Haus, von der Hospitalskreuzung kommend sowie an den seitlichen Einfahrten vom Aschberg und von der Rendelbahn.

Von Stefan Schmidt

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