14.000 Euro für Abfallbehälter

Papierkörbe in Gardelegen: neu oder weg

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Nicht alle Papierkörbe in der Gardelegener Innenstadt sind noch neu. Ein Teil davon wird nun ersetzt – für weniger Geld als eigentlich veranschlagt.

Gardelegen. Viele Papierkörbe in der Gardelegener Innenstadt sind in die Jahre gekommen. Einigen von ihnen sieht man ihr Alter mittlerweile an, andere sind aus der Verankerung gerissen.

Und so wird es in diesem Jahr, nach der Verabschiedung und von der Kreis-Kommunalaufsicht vollzogenen Bestätigung des Gardelegener Haushalts, teilweise neue Papierkörbe in der Innenstadt geben. Und: Nicht alle diese Standorte werden aufrecht erhalten.

Der ursprüngliche Plan der Gardelegener Stadtverwaltung, für 28.000 Euro neue Papierkörbe anzuschaffen und somit den alten Bestand zu erneuern, ist vom Stadtrat im Rahmen der Haushaltsdiskussion einkassiert worden. Auf Vorschlag des Linken-Fraktionsvorsitzenden Ralf Linow, hat die Stadt demnach nur noch 14.000 Euro und damit die Hälfte der eigentlich veranschlagten Summe für die Erneuerung von Papierkörben zur Verfügung. Die CDU-Fraktion wollte diesen Posten komplett streichen: Man könne die Papierkörbe ja auch von Mitarbeitern der Stadtverwaltung reparieren lassen, um Geld einzusparen, so lautete im Juni ihr Vorschlag – der allerdings keine Mehrheit bei den Stadträten fand.

Laut Stadtratsbeschluss vom Juli soll zwar Geld für neue Abfallbehälter ausgegeben werden. Aber die Zahl der Standorte wird von 106 auf nur noch 74 verringert. In der jüngeren Vergangenheit hatte es in manchen Dörfern – wie in Lindstedt – auf Initiative des jeweiligen Ortschaftsrates bereits die Komplett-Beseitigung von Papierkörben gegeben. Denn dort landete oftmals Müll, der nicht hineingehört. Wie Windeln und ähnliches.

Von Stefan Schmidt

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