Zehn Hektar auf dem Truppenübungsplatz abgebrannt

Panzer sorgt für Feuer in der Heide

Panzerübungen birgen wegen der momentanen Trockenheit auf dem Truppenübungsplatz Altmark durchaus Feuer-Risiken. So wie am Donnerstag unweit des Pfahlbergs.

Letzlingen. Im nördlichen Bereich des Truppenübungsplatzes Altmark hat es am Donnerstag einen Brand gegeben. „Es war alles unter Kontrolle, es gab keinerlei Gefahr“, sagt dazu Hauptmann Thomas Herzog, Pressesprecher des Gefechtsübungszentrums (GÜZ).

Am Vormittag fand im Bereich westlich des Pfahlberges im Norden der Colbitz-Letzlinger Heide eine Übung der Lehrbrigade 9 aus dem niedersächsischen Munster statt. Wie genau das Feuer ausgebrochen ist, steht nicht fest. Möglich sei aber Funkenflug durch Panzerbewegungen im Gelände, schätzt Herzog.

Fest steht: Bis abends gegen 22 Uhr standen am Ende insgesamt zehn Hektar Heidefläche in Flammen. Weithin sichtbar – auch von außerhalb des Militärgeländes – war eine helle Rauchwolke, die sich aufgrund der seit mehreren Wochen andauernden Trockenheit gebildet hatte.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr des Truppenübungsplatzes. Zusätzliche Kräfte von Feuerwehren aus den Heide-Anrainergemeinden mussten nicht angefordert werden. Wie Thomas Herzog sagt, sei das Abbrennen von Heidelandschaft aus Naturschutzgründen keinesfalls nachteilig. „Wichtig war uns, dass das Feuer nicht auf Waldgebiete übergreift.“ Dies sei verhindert worden.

Die Einsatzkräfte hätten jederzeit die Kontrolle über den Brand gehabt.

Von Stefan Schmidt

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

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